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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : schmerzen



golo
06.05.2008, 09:36
hallo zusammen

bin neu hier,und wollte mal fragen,was mann tun kann,wenn mann schon seit 3jahren dauerschmerzen hat.
ich wurde 6mal an der wirbelsäule opperiert,spondilodese-spondiloditis,und hatte erhebliche komplikationen wie entzündung der op-narbe+op-zentrum,und schraubenbruch.ich habe weihnachten 06 die stäbe entnommen bekommen,und seitdem habe ich noch mehr schmerzen als vorher.
nov.04 hatte ich die stäbe eingesetzt bekommen,und hatte eigentlich immer schmerzen,mal mehr mal weniger.
ich bekomme zur zeit krankengymnastik+beruhigungs tabletten gegen depressionen,die ich habe.auch ein schmerzmittel,novamin-sulfon,bekomme ich.stärkerre schmerzmittel darf ich nicht bekommen,weil ich zur zeit noch in einem methadonprogramm binn.
das ist alles sehr kompliziert,auch ein tens-gerät benutze ich,aber al das hilft nur wenig,um eine linderung zu bekommen.ich kenne ja nun aus meinem lebenslauf heraus cannabis-produckte.ich weiss auch,da ich brillenträger binn und eine astigmatismus habe,daß tetracannabinoid ein gutes mittel gegen sehschwäche darstellt.
auch merke ich bei mir,wenn ich etwas rauche,einen entlastenden effekt.ich binn weniger verspannt und die schmerzen werden auch erträglicher.ich hatte eine längerre zeit keine cannabis-produckte zu mir genommen,und war umso mehr erstaunt über diese wirkung.
was kann ich tun,damit ich legal cannabis zu mir nehmen darf.ist das überhaupt möglich?
über hilfreiche antworten würde ich mich sehr freuen.wenn ich noch was erzählen soll,was mann wissen muss um das zu beantworten,müsst ihr mir das sagen.

vlg GOLO

illuminati
07.05.2008, 12:47
Hi Golo,

generell hast du die Möglichkeit einen Antrag ans BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) zu stellen.
Diese können im Einzelfall nach einer mehr als sorgfältigen Prüfung eine Genehmigung für einen Cannabisextrakt austellen.
Diesen Extrakt bekommen auch eine Hand voll Mitglieder von der ACM (schau mal nach Erfahrungsberichten hier im Forum) und sie sind mehr oder weniger zufrieden.
Es wäre ratsam, wenn du einen behandelden Arzt einweihst und ihn versuchst zu überzeugen; denn er sollte dir ein Gutachten anfertigen, dass
bestätigt, dass du mit Cannabis die besten Behandlungserfolge erzielen kannst und dass herkömmliche Medikamente nicht so gut wirken oder Nebenwirkungen verursachen.
Dieses Gutachten solltest du dann mit dem Antrag an das BfArM schicken und dann kannst du nur abwarten und hoffen, dass du die Genehmigung erhälst.

Vielleicht legst du noch paar selbstgesammelte Infos (gibts teilweise auch hier) dazu, dass sie sehen, dass du dich damit beschäftigst.

Einen Musterantrag findest du auf der Seite von dem Selbsthiflenetzwerk Cannabis als Medizin.

http://blog.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Versuche einfach mal dein Glück und melde dich wieder ;)

liebe Grüße
Illuminati