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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 19.12.06. Antwort von Dr.Schinkel.



weedman
29.12.2006, 17:05
Hallo Leute.
Hab Nachricht vom BfArM in Bezug auf meinen Antrag und zwar wie folgt :

Sehr geehrter Herr weedman,

zur Zeit befinden wir uns noch in der Abstimmungsphase mit dem Bundesgesundheitsministerium, um die Rahmenbedingungen für unsere Bescheide abzustecken. Wir erwarten, im I. Quartal 2007 u.a. auch Ihren Antrag bescheiden zu können. Ich bedaure, dass Sie aufgrund der durch das höchstrichterliche Urteil des Verwaltungsgerichtes zustande gekommenen Situation so lange auf eine Entscheidung warten müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Dr. Schinkel

Bundesopiumstelle
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.


...soso...Bundesgesundheitsministerium...na dann bin ich ja gespannt.
weedman :cool:

wili
26.08.2008, 16:26
Herr Schinkel& Konsorten und die Mauertaktik der Antragsroutine und deren standardisierte Ablehnungsmanöver erinnern mich an die wilde Euthanasie kranker Menschen im 3.Reich.
(Betroffene sterben oder leiden, bevor ihre Anträge bearbeitet wurden)

NS-Gesundheitsgesetz endgültig vom Bundestag am 24.Mai 2007 als Unrechtsgesetz geächtet.
link:
1)http://www.pflegewiki.de/wiki/Gesetz_zur_Verh%C3%BCtung_erbkranken_Nachwuchses
2)http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker978_05.html
3)http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker978_05a.html

Dieses Gesetz wurde erst am 24. Mai 2007 als Unrecht geächtet.
„Meinungen und Handlungen im Sinne eines Rassendenkens (Rassenhygiene) sind noch nicht ausgerottet. Hans Jürgen Stepf Gehörlosenpfarrer i.R., Berlin 31.01.2008“

Interessant hierbei sind die Personengruppen, die unter diese Gesetze vielen.
1) angeborener Schwachsinn
2) Schizophrenie
3) zirkulärem (manisch-depressivem Irresein)
4)erblicher Fallsucht
5) erblichem Veitstanz(Huntingtonsche Chorea)
6) erblicher Blindheit
7) erblicher Taubheit,
8) schwerer erblicher körperlicher Missbildung
Ferner kann unfruchtbar gemacht werden wer an schwerem Alkoholismus leidet (Reichsgesetzblatt Nr 86 vom 25. Juli 1933)

Während die physiologische Kastration mittlerweile per Gesetz geächtet ist, betreiben die Herrn Ihr Unwesen in Form von seelischer Kastration unverblümt weiter, mit den entsprechenden zynischen Kommentaren( wie wir sie ja entsprechend aus der Naziverbrechen kennen..."Besuch bei einem Geistheiler auf Herrn Schinkels Rat hin bei seiner Religionsgemeinschaft , Placeboeffekt Herr Bätzing (aktuelle Drogenbeauftragte usw.)

Dieser öffentliche Blödsinn der angesprochenen Herrn ist nicht hinzunehmen

weedman
26.08.2008, 20:30
Original geschrieben von wili
Herr Schinkel& Konsorten und die Mauertaktik der Antragsroutine und deren standardisierte Ablehnungsmanöver erinnern mich an die wilde Euthanasie kranker Menschen im 3.Reich.
(Betroffene sterben oder leiden, bevor ihre Anträge bearbeitet wurden)

NS-Gesundheitsgesetz endgültig vom Bundestag am 24.Mai 2007 als Unrechtsgesetz geächtet.
link:
1)http://www.pflegewiki.de/wiki/Gesetz_zur_Verh%C3%BCtung_erbkranken_Nachwuchses
2)http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker978_05.html
3)http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker978_05a.html

Dieses Gesetz wurde erst am 24. Mai 2007 als Unrecht geächtet.
„Meinungen und Handlungen im Sinne eines Rassendenkens (Rassenhygiene) sind noch nicht ausgerottet. Hans Jürgen Stepf Gehörlosenpfarrer i.R., Berlin 31.01.2008“

Interessant hierbei sind die Personengruppen, die unter diese Gesetze vielen.
1) angeborener Schwachsinn
2) Schizophrenie
3) zirkulärem (manisch-depressivem Irresein)
4)erblicher Fallsucht
5) erblichem Veitstanz(Huntingtonsche Chorea)
6) erblicher Blindheit
7) erblicher Taubheit,
8) schwerer erblicher körperlicher Missbildung
Ferner kann unfruchtbar gemacht werden wer an schwerem Alkoholismus leidet (Reichsgesetzblatt Nr 86 vom 25. Juli 1933)

Während die physiologische Kastration mittlerweile per Gesetz geächtet ist, betreiben die Herrn Ihr Unwesen in Form von seelischer Kastration unverblümt weiter, mit den entsprechenden zynischen Kommentaren( wie wir sie ja entsprechend aus der Naziverbrechen kennen..."Besuch bei einem Geistheiler auf Herrn Schinkels Rat hin bei seiner Religionsgemeinschaft , Placeboeffekt Frau Bätzing usw.)

Dieser öffentliche Blödsinn der angesprochenen Herrn ist nicht hinzunehmen

...tja Willi, aber der hat die Macht und das ist ganz schön übel.

vg...weedman:cool:

wili
26.08.2008, 21:04
".tja Willi, aber der hat die Macht und das ist ganz schön übel"

Das ist nicht übel, das ist ein Skandal, wenn die Herrn ihre sadistischen/destruktiven Neigungen in ihrer Machtposition als normal Reaktion vor aller Öffentlichkeit verkaufen.

Ja weedman, das sind die Erben des tausendjährigen Reiches das im Tod für viele Menschen 1945 endete. (50 000 000 im Krieg, 6 000 000 Juden, zu viele Deutsche wegen unwerten Lebens und Kranke (Rassenhygiene)) Link: http://www.pflegewiki.de/wiki/Euthanasie_im_Nazistaat_1939-45 Doch scheinbar gibt es immer noch Endsieggläubige, Wegschauer, Verleugner, Halbwahrheitenerzähler, heimliche Ablaudierer,gutes Seher(Arbeitslosigkeit von damals), die diese Ideologie an andere Generationen weitergegeben haben, und nun im "Persilweis" (Persilschein umgangsprachlich aus der Nachkriegszeit für Personen die nachweisen konnten nichts mit dem Naziregieme zu tun zu haben) auftreten.
Man denke hier nur an die Rede des Herrn Oettinger zum Thema Filbinger
Link:http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-oettinger_aid_53856.html

Noch ein letzter Link: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=5

Euthanasie-Opfer auf dem Westfriedhof
Von Hans-Detlev von Kirchbach
Einige Auszüge davon:
„Es wurde in den Psychiatrien weitergemordet - und sei es "nur" durch Aushungern. Statistiker berechneten exakt, wie lange es dauern konnte, einen vernachlässigten Psychiatriepatienten durch Mangelversorgung und Kostentzug zu Tode zu bringen.“
„Den Mordgutachtern und -ärzten passierte nichts, auch wenn sie, wie etwa der Knastarzt Dr. Knapp vom Klingelpütz, vergleichsweise harmlosen Knackis mit katastrophalen Diagnosen statt zur Entlassung zur Ermordung verhalfen. Die Hälfte der männlichen Opfer wurde jedenfalls direkt aus dem Knast in die psychiatrische Vernichtungsmaschinerie geschickt und landete letztlich auf dem Westfriedhof.“
„Fast verwunderlich, wenn man die Rechtfertigung der Adenauer-Regierung vom 7. Februar 1957 liest: "Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses ist kein typisches nationalsozialistisches Gesetz, denn auch in demokratisch regierten Ländern bestehen ähnliche Gesetze." Mit diesem bekannten Argument wurden die Opfer von Nazi-Psychiatrie und Zwangssterilisierung vor allem von jeder Entschädigung ausgeschlossen. Dieselbe Bundesrepublik zahlte freilich dem Nazi-Justizstaatssekretär Schlegelberger, einem der Mitverantwortlichen für die justizielle Vertuschung der Euthanasie-Morde, 280.000 Mark "Pensionsnachzahlung", nachdem er 1950 aus alliierter Haft entlassen worden war.“
„Die Opfer des staatlichen Eugenik-Terrors sind für diesen Staat bis heute bestenfalls eine pflichtgemäße, lästige Randnotiz. Umso mehr kommen in Debatten über Arbeitsmarkt- und Gesundheits-"Reformen", aber auch in der Kriminalpolitik, Denk- und Redemuster der Eugenik und Sozialhygiene wieder zum Vorschein. Das Gen des "geborenen Verbrechers" soll identifiziert, die Verwendung von Medizinressourcen für nicht mehr Leistungsfähige soll beschränkt werden, verpflichtende praenatale Gendiagnostik soll die "Belastung" der "Gesellschaft" durch "Behinderte" minimieren.“
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Es wurde in den Psychiatrien weitergemordet und sei s nur durch aushungern.
Kranke Menschen wurden dadurch getötet, indem man ihnen die notwendiger Versorgung sei es Essen, Medikamente soziale Zuwendung vorenthielt.
Na, das kommt mir doch bekannt vor. Ich frage mich wie viele Anträge zur Verwendung von Cannabis zur medizinischen Versorgung mit fadenscheinlichen Begründungen, unangemessenen Auflagen usw. zurückgewiesen wurden; Kranke deshalb starben und viele weiterhin leiden müssen oder zumeist kriminalisiert werden konnten.
Die latenten Euthanasiewünsche (Erben des 1000 jährigen Reiches) der Antragsablehner und Befürworter dieser menschenverachtenden Politik lässt grüßen.