PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beispiel: BC Compassion Club Society



Thomas
10.04.2004, 03:50
Hi @all,
natürlich sind politische Aktionen unterschiedlichster Art unbedingt erforderlich, um auf unsere Situation aufmerksam zu machen und etwas zu verändern!

Aber was meint ihr: Bietet uns diese Website (http://thecompassionclub.org/) nicht vielleicht interessante Ansätze, die wir bzw. IACM jetzt schon umsetzen können, um bereits heute eine praktische Lösung für all diejenigen Kranken zu finden, die Cannabis nicht selbst anbauen können oder wollen und/oder z.B. keinen Zugang zu Dronabinol haben?

Für alle, die nicht oder nicht besonders gut Englisch können, müssen wir bei Interesse diese Website bzw. Teile davon natürlich unbedingt noch übersetzen.

Viele Grüße
Thomas

Besonders interessant finde ich dort u.a. diese Seiten:
CONSTITUTION (http://thecompassionclub.org/club/constitution.html) Operational Standards for the Distribution of Medicinal Cannabis (http://thecompassionclub.org/club/standardsapr30.pdf)

Gabi
19.04.2004, 23:24
hallo Thomas

Ich finde diesen Ansatz sehr interessant und konsequent,
angesichts der politischen Herumlaviererei.
Leider ist mein Englisch nicht sonderlich gut, so dass ich die Einzelheiten nicht wirklich verstehe. Würde mich aber brenned interessieren, wie die das genau organisieren.
Vielleicht hat ja jemand hier Zeit und Kenntnisse, das mal zu
übersetzen. schließlich können wir von solchen Erfahrungen nur profitieren.
Darf auch ruhig jemand sein, wo bisher nur mitliest :D

liebe grüße
Gabi

Geheimrat1
20.04.2004, 16:59
Hi,

da mein Englisch relativ gut ist (mal abgesehen von den med. Begriffen - kann man ja nachschlagen), kann ich auch einige Themen übersetzen. Allerdings müßt ihr noch 2-3 Wochen warten, bis mein Umzug ganz erledigt ist.

Gruß Frank :smoke: :hi:

Thomas
21.04.2004, 14:03
Hi,
ich freue mich sehr, dass ihr das Thema auch interessant findet. Vielleicht gibt es ja tatsächlich noch Mitleser, die gut englisch können und Zeit und Lust haben, einen kleinen Abschnitt zu übersetzen.

Dazu habe ich die "Standards" wie folgt untergliedert:


Constitution->Thomas->erledigt

(Standards)
I.1.->
I.2.->

II.1.->
II.2.->
II.3.->
II.4.->Carsten->erledigt
II.5.->Carsten->erledigt
II.6.->Carsten->erledigt
II.7.-9.->

III.1.-4.->Carsten
III.5.-7.->Carsten
III.8.-9.->Carsten
III.10.->Carsten
III.11.->Carsten
III.12.-14.->Carsten

IV.1.a.->Thomas
IV.1.b.->Thomas->erledigt
IV.2.->Thomas->erledigt


Mein Vorschlag: Schreibt mir doch einfach eine "Private Nachricht" mit Angabe eines Abschnittes. Dann trage ich euch ein, damit ein Abschnitt nicht mehrfach übersetzt wird. Euren deutschen Text veröffentlicht ihr am besten hier als Antwort.

Viele Grüße
Thomas

Thomas
02.05.2004, 06:09
Society Act

Satzung


1. Der Name des Vereins ist British Columbia Compassion Club Society.


2. Die Ziele des Vereins sind:

a. Eine gemeinnützige Organisation aufzubauen, um den Übergang des Marktes für Cannabis und Cannabisprodukte für medizinische Zwecke von einem illegalen zu einem legalen zu fördern und um sicherzustellen, dass medizinisches Cannabis gemäß unseren Vorstellungen und Zielen in ähnlicher Weise erhältlich ist wie andere medizinische Pflanzen auch;

b. Die Verfügbarkeit der Versorgung mit Cannabis und Cannabisprodukten für ausschließlich medizinische Zwecke entsprechend erforderlicher Qualitätsstandarts bezüglich Unverfälschtheit, Hygiene und anderen Anforderungen sicherzustellen;

c. Eine gefahrlose, freundliche, unterstützende und sichere Umgebung für Mitgliedspatienten zu schaffen, um Cannabis für ausschließlich medizinische Verwendung nach Vorlage einer Verschreibung oder schriftlichen Vollmacht durch einen Arzt - oder durch Selbstverschreibung, wenn gerechtfertigt - zu erhalten und anzuwenden;

d. Ärzte, Patienten, Politiker und die Öffentlichkeit über die Vorteile der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabisprodukten aufzuklären und zu schulen;

e. Geldmittel aufzubringen und Spenden anzunehmen, um die Forschung in allen Bereichen der medizinischen Verwendung von Cannabis zu fördern und zu erleichtern, einschließlich - jedoch nicht ausschließlich - angemessene Methoden der Verwendung von Cannabis und Cannabisprodukten für medizinische Zwecke wie z.B. Qualitätsstandarts, Wirkstoffgehalte, Verabreichungsmethoden, zweckdienliche Dosierungen, Wechselbeziehungen zwischen Cannabinoidprofilen und Linderungen von Krankheitserscheinungen, und alle weiteren Bereiche, die von Interesse für die Cannabis medizinisch gebrauchende Gemeinschaft ist, ausschließlich der Unterstützung der Herstellung pharmazeutischer Produkte;

f. Als Ergebnis dieser Aktivitäten Informationen zur Verfügung zu stellen, die auf Bundes-, Länder- oder Gemeindeebene den Erlass oder die öffentliche Verbreitung von Gesetzen oder Gesetzesänderungen ermöglichen, die die Produktion, die Verteilung, die Verwendung und den Besitz von Cannabis gemäß unseren Vorstellungen und Zielen legalisieren;

g. Zugang zu natürlichen Heilmethoden und Informationen hierüber anzubieten;

h. An der Zulassung, Kontrolle und Regulierung von Händlern und Produzenten von Cannabis und Cannabisprodukten für medizinische Zwecke teilzunehmen und sicherzustellen, dass Cannabis gemäß unseren Vorstellungen und Zielen in ähnlicher Weise verfügbar ist wie andere Pflanzen auch;

i. Den gesetzeskonformen Besitz von Cannabis und Cannabisprodukten für Mitgliedspatienten durch ärztliche Verschreibung oder in Übereinstimmung mit Abschnitt 68 der Controlled Drugs and Substances Act Regulations zu ermöglichen;

j. Als Alternative zu hierarchischen Strukturen und als Problemlösung ein funktionierendes Modell mit einvernehmlicher Beschlussfindung und -fassung zur Verfügung zu stellen;


3. Kein Mitglied des Vereins oder Vorstands darf - in dieser Eigenschaft - von einem Mitarbeiter des Vereins oder auf andere Weise Informationen anfordern, erhalten oder sich beschaffen, die die Identität eines Klienten des Vereins offenbaren.


4. Der Verein beabsichtigt bei der Verfolgung seiner Ziele nicht, zu Gunsten seiner Mitglieder Gewinne zu erwirtschaften, und eventuell anfallende Überschüsse oder andere Zuwächse zu Gunsten des Vereins müssen dazu verwendet werden, die Ziele des Vereins zu befördern.


5. Bei der Abwicklung oder Auflösung des Vereins werden die Geldmittel und Sachvermögen, die verbleiben, nachdem alle Verbindlichkeiten ausgeglichen sind, an eine gemeinnützige Institution in British Columbia oder an einem anderen Ort in Kanada übertragen, die ähnliche Ziele verfolgt wie dieser Verein, oder, falls dies nicht möglich ist, an eine andere gemeinnützige Institution, deren Qualifikation für die Vergünstigungen durch den Income Tax Act of Canada von Revenue Canada anerkannt ist.


6. Ungeachtet Abschnitt 2 dieser Satzung wird die Verfolgung der Ziele ausschließlich auf einer gemeinnützigen Grundlage organisiert und durchgeführt.


7. Leiter oder Verantwortliche erhalten keine Vergütung für ihre Funktion oder ihr Handeln als Leiter oder Verantwortliche, jedoch werden einem Leiter oder Verantwortlichen alle Auslagen erstattet, die ihm oder ihr entstanden sind, soweit sie notwendig, angemessen und während der Beschäftigung mit Angelegenheiten des Vereins angefallen sind.


8. Kein Teil des Einkommens des Vereins ist für den persönlichen Nutzen eines möglichen Inhabers, Mitglieds, Leiters, Verantwortlichen oder Anteileigners auszahlbar oder in anderer Weise zur Verfügung gestellt.


9. Abschnitte 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 dieser Satzung sind in Übereinstimmung mit dem Society Act unabänderlich.

Carsten
14.05.2004, 14:58
2.4: Einnahmemöglichkeiten :
a . Rauchen :
Wenn Cannabis geraucht wird, gelangen die aktiven Bestandteile nach der Absorbation durch die Lunge direkt in den Blutstrom. Die Dosisfindung ist bei gerauchtem Cannabis am einfachsten, da die Wirkung bereits nach 30-60 sec. fühlbar wird und sich innerhalb von 5-15 min. voll entfaltet. Die Wirkung kann 30 min bis 3 Std. betragen.Man nimmt 1 bis 2 Züge und wartet 15 min. um die Dosierung zu finden.Bei Bedarf das Ganze wiederholen
b. essbare Produkte :
Wenn Cannabis verdaut wird, werden die aktiven Bestandteile in der Leber metabolisiert , bevor Sie in den Blutstrom dringen.
Gegessenes Cannabis braucht 1 bis 2 Std. um seine Wirkung zu entfalten und die Dosisfindung ist somit schwieriger.
Beginne mit einem kleinem Bissen und warte 1-2 Std. , wenn notwendig erhöhe die Dosis vorsichtig. Die Wirkung von gegessenem Cannabis ist anders als bei gerauchtem Cannabis, es tendiert zu einem stärkerem sedativem Effekt und erhöhter Psychoaktivität.Aufgrund der Wirkungsstärke treten bei einer zu großen Menge geges. Cannabis u.U. ungewünschte Nebenwirkungen auf, die man vermeiden sollte.Die Wirkungsdauer beträgt 6-8 Std.
c. Tinktur/Extrakt :
Tinkturen/Extrakte werden direkt in den Blutkreislauf aufgenommen,wenn man sie z.B. unter die Zunge gibt oder durch Schlucken in den Verdauungstrakt kommen läßt.Beginne mit max. 3 Tropfen.Warte eine Stunde und passe dann,wenn notwendig, die Dosis an.
-----------------------------------------------------------------------------------

Thomas
29.05.2004, 21:09
2. Lieferanten
Die Medizinische-Cannabis-Gemeinschaft befürchtet, dass die legale Versorgung auf einen oder einige wenige zugelassene Produzenten begrenzt wird. Demgegenüber erhöht ein freier Wettbewerb die Qualität, vergrößert die Auswahl und verringert den Endverkaufspreis des medizinischen Produkts. Die Fülle an Erfahrung und Sachkenntnis innerhalb der Medizinischen-Cannabis-Gemeinschaft muss legitimiert, geachtet und geschützt werden.

a. Kriterien
Lieferanten von medizinischem Cannabis müssen von Beruf nicht Botaniker oder Gärtner sein. Die Kultivierung von Cannabis hoher Qualität erfordert Erfahrung und Engagement. Hohe Qualität muss Vorrang vor hohem Ertrag haben. Medizinische Züchter arbeiten mit anspruchsvollen Zuchtlinien, die zu ihrer Kultivierung mehr Zeit und Raum benötigen als kommerzielle Sorten. Wir bevorzugen den Einkauf bei Mitgliedern, die gleichzeitig auch Züchter sind, weil so deren finanzielle Situation verbessert wird.

b. Anzahl von Züchtern
Wir arbeiten mit so vielen Züchtern zusammen wie erforderlich ist, um die Nachfrage nach Kulturen in Bezug auf Menge und Vielfalt zu befriedigen. Wir ziehen es vor, mit einer Gruppe verschiedenartiger Züchter zusammenzuarbeiten, um Sicherheit in unserer Versorgung zu bieten.

c. Verträge
Wir schließen Verträge mit engagierten Züchtern, die qualitativ hochwertige medizinische Produkte erzeugen und diese zu Preisen anbieten, die unterhalb der Schwarzmarktpreise liegen und für Menschen mit sehr geringen Einkommen bezahlbar sind. In diesem rechtlichen Klima der Prohibition ist es wichtig, einen Vertrag oder eine schriftliche Vereinbarung zu besitzen, um vor einem Gericht die Geschäftsbeziehung nachweisen zu können.
(siehe Anhang VI: Vertrag mit dem Züchter)

Thomas
29.05.2004, 21:25
Hi,
zur Information:

Wenn ihr gerne etwas zu den bisherigen Übersetzungen schreiben möchtet, könnt ihr dies auch direkt hier im Thema tun. Wir werden später die Übersetzungen sicherlich noch einmal zusammenfassen.

Gruß Thomas

Thomas
27.07.2004, 01:30
b. Qualitätskontrolle
Es gibt verschiedene Mechanismen zu Qualitätsbestimmung und Problemerkennung.


I. Visuelle und taktile Überprüfung

• Cannabis muss ein angenehmes Aroma aufweisen. Gerüche von Ammoniak oder Schimmel bedeuten Verschmutzung, unabhängig davon, ob der Befall zu erkennen ist oder nicht. Sichtbares weißes oder graues Wachstum jeder Art bedeuten einen Befall durch Schimmel, Mehltau oder eine Pilzkrankheit.

• Cannabis sollte bei Berührung trocken sein und Äste haben, die beim Biegen brechen.

• Menschen mit einer Sensibilität gegenüber Schimmel, Mehltau, Pilzerkrankungen oder Chemikalien im allgemeinen erleiden möglicherweise eine allergische Reaktion beim Einatmen oder Schmecken von Cannabis.

• Beim Rauchen von Cannabis sollte die Asche nicht schwarz und fest, sondern hell sein und eine lockere Beschaffenheit aufweisen.

• Brennende oder prickelnde Empfindungen auf den Lippen oder der Zunge können von chemischen Verunreinigungen oder Düngemittelrückständen herrühren.


II. Laboruntersuchungen

Anwender und Züchter von medizinischem Cannabis müssen Zugang zu Laboreinrichtungen haben, um Daten zur Qualität ihrer Medizin zu erhalten. Medizinisches Cannabis sollte durch ein staatlich anerkanntes Labor geprüft werden. Zur Zeit gibt es keine Labors in Kanada, die eine Genehmigung zur Prüfung von medizinischem Cannabis haben, einschließlich legaler Medizin, die sich im Besitz staatlich anerkannter Anwender befindet.


III. Reinheit von Cannabis

Schimmel, Mehltau und Pilzerkrankungen sind möglicherweise gesundheitsgefährdend und können einfach entdeckt, identifiziert und quantifiziert werden. Schädlingsbekämpfungsmittel, Fungizide und andere schädliche Chemikalien, die häufig im Gartenbau benutzt werden, können auch identifiziert und quantifiziert werden. Medizinisches Cannabis sollte besonders dann durch ein Labor untersucht werden, wenn der Verdacht besteht, dass eine Verunreinigung vorliegt.


IV. Cannabinoidprofile

Der Zugriff auf die Cannabinoidprofile von Cannabis wird dem Benutzer von medizinischem Cannabis mehr Befähigung und Bildung vermitteln und es ihm ermöglichen, medizinische Behandlungen effizienter durchzuführen.

Carsten
05.11.2004, 13:25
II . 5 : gefahrreduziertes Rauchen , Techniken

Das Rauchen von Cannabis kann zu Irritationen der Atemwege führen., besonders bei starkem und langem Gebrauch.
Derartiger Missbrauch führt oft zu chronischen Krankheiten.
Diese Gefahr kann durch folgende Techniken vermindert werden.:
1 : Cannabis in einem Joint : Empfohlen werden Blättchen auf Hanfbasis zwecks Vermeidung der Aufnahme von chemischen Additiven und Klebstoffen, kein "Baumpapier"
2 : Pfeifen können die Benutzung von Blättchen überflüssig machen , und sie sind praktisch um insb. kleinere Mengen zu sich zu nehmen. Empfehlung : Glaspfeifen, da bei anderen Materialien (Stein,Metall) die Aufnahme von Fremdstoffen beim Rauchen nicht ausgeschlossen werden kann.
3 : Wasserpfeifen können die Temperatur des Inhalates kühlen, dies vermindert Lungen/Atemwegsirritationen
4 : Vaporizer als rauchlose Alternative , diese liefern zudem einen einzigartig "klaren" psychoaktiven Effekt.
5 : Kräutermischungen (rauchbare) mit Cannabis vermengt sind eine Alternative zu Mischen mit Tabak
-----

Carsten
05.11.2004, 14:22
II . 6 : Nebenwirkungen und sicherer Gebrauch

Es gibt einige Effekt von Cannabis , die nicht therapeutischer Natur sind und denen man durch Vor- und Umsicht sowie durch einen sicheren Gebrauch aus dem Weg gehen kann.
Alle Benutzer sollten sich folgender Dinge bewußt sein :
1 : Cannabis mit Alkohol = Übelkeit und Erbrechen
2 : Cannabis kann während der Anwendung zu einem Abfall des Blutdrucks führen , dies kann zu einem plötzlichem Gefühl der Abgeschlagenheit/Müdigkeit führen.
3 : Anfänglicher Anstieg der Herzfrequenz und/oder des Blutdrucks können für Personen mit Herz-/Kreislaufbeschwerden problematisch werden und zu Angst/Beklemmungszuständen führen.
4 : Personen , die Digitalis oder andere Herzmittel erhalten, sollten Cannabis nur nach sorgfältiger Absprache mit dem Arzt zu sich nehmen und sollten eine Behandlung unter ärztlicher Begleitung absolvieren.
5 : Cannabis kann während der Behandlung zu Koordinationsstörungen und Störungen des Kurzzeitgedächtnis (reversibel) führen.
6 : Die Effekte und Wirkungen variieren von Person zu Person.
7 : Fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine schweren Maschinen , wenn Sie sich beeintächtigt fühlen . Insbesondere Indicas haben eine starke sedative Wirkung
8 : Wenn Cannabis gegessen wird, beginnen sie mit sehr kleinen Mengen , warten sie 2-3 std., bevor Sie u.U. nachdosieren.
9 : Schweres Rauchen kann zu Atemwegsproblemen führen , zu bevorzugen sind kleinere Mengen hochpot. Mar oder Rauchgeräte mit Filtersystemen.
10 : Wählen Sie organisches Marihuana , wann immer möglich , zwecks Vermeidung einer Aufnahme von chemischen Rückständen. Dies ist besonders für Leute mit eingeschränktem Immunsystem sehr wichtig.
---

Thomas
06.11.2004, 02:03
Hi,
bin richtig gerührt, dass noch jemand an mein/unser Übersetzungsprojekt denkt ...

... und sobald wir fertig sind, bringen wir noch alles in einen sinnvollen Zusammenhang. Ich denke mal, dass diese Übersetzungsarbeit eine gute Arbeitsgrundlage für die Gründung eines deutschen "Cannabis Compassion Clubs" wäre.

Gibt es inzwischen neue Mitglieder im Forum, die gut Englisch können und Interesse an dem Projekt haben? PM an mich! Ich trage euch dann ein (s.o.).
Viele Grüße
Thomas

Carsten
09.12.2004, 16:00
II .7 : Qualität

Mitglieder sollten über den Qualitätsstandard informiert werden und Informationen erhalten, die es Ihnen ermöglichen , eine eigenständige "Qualitätskontrolle" durchzuführen.
( siehe :Qualität von pflanzlichen Medikamenten unter Kapitel 4:supply)
---------------------------------------------------------------------------------

Carsten
09.12.2004, 16:41
II.8 : Zwischenwirkungen/Interaktionen von Cannabis mit anderen Medikamenten.

Studien über das Zwischenspiel bzw. die Interaktion von Cannabis mit anderen pharmazeutischen Medikamenten sind selten und oft in sich unschlüssig. "pharm magazine" berichtete im Juni 02 :

* Cannabis scheint die Halbwertzeit von Barbituraten zu verlängern, diese verbleiben somit länger im Körper und unter Umständen muss die Dosierung angepasst ( reduziert) werden.

* Cannabis scheint die Halbwertzeit von Theophylin zu verlängern, dieses verbleibet somit länger im Körper und unter Umständen muss die Dosierung angepasst (reduziert) werden.

* Es besteht die Möglichkeit von Interaktionen bei der Kombination von Cannabis mit Fluoxetin und Disulfiram.
Diese Nebenwirkungen können zu leichten Angstzuständen oder Euphorie mit Verhaltensauffälligkeiten führen.

* Cannabis kann die Wirkungen von Amphetaminen , Anticholinergika, Antihistaminen , Kokain , Hypnotika , Psychomimetika, Sadativa und Sympathomimetika verfälschen/verstärken.

Achtung : In dieser Ausführung wurde kein Bezug auf die verschiedenen Sorten und deren verschiedenen Wirkungsspektren oder der Art der Einnahme genommen.

In einer BCCCS Umfrage berichtete ein Großteil der Befragten , das Sie kaum negative Zwischenwirkungen bemerken.
Die Teilnehmer waren zum Teil auch in der Lage durch den Einsatz von Cannabis schon vor dem Cannabiskonsum verschriebene Medikamente in Ihrer Dosierung zu reduzieren.
Cannabis verminderte bei einigen Teilnehmern auch die zum Teil extremen Auswirkungen der negativen Nebenwirkungen einiger anderer Medikamente, für einige med.Mar. Patienten ist die Verminderung von arzneimittelbedingten Nebenwirkungen der Grund für Ihre Cannabismedikamention.
**********************************************

Carsten
09.12.2004, 16:55
II.9 : Das politische Klima und rechtliche Risiken

Es ist wichtig für alle Teilnehmer zu wissen, das Cannabisbesitz,- anbau,-handel bzw-vertrieb in Kanada immer noch illegal sind.
Anwender sollten sich diese Risiken bewußt machen, sich über das regionale politische Klima informieren und sich der Gefahr bewußt werden (Strafverfolgung,Inhatierung etc.). und Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Strafverfolgung (z.b. Vorratsmenge) treffen.
*******************************************