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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Projekt Versorgungsgenossenschaft (Arbeitstitel) für Cannabispatienten



Gabi
29.08.2006, 16:05
Hallo an alle, die auch verzweifelt überlegen, wie nun weiter.

Ich schlage vor, wir gründen eine Selbsthilfeorganisation zur Versorgung von Cannabis-Patienten. Hier sind die wesentlichen Gedanken, die ich mir beisher dazu gemacht habe. Über eine lebhafte Diskussion darüber, die uns weiterbringt, würde ich mich sehr freuen

Gründe:
• Die vom BfArM gestellten Bedingungen sind für einzelne nicht zu erfüllen
• Solange hauptsächlich ACM-Vorstand und einzelne Patienten aktiv sind, können wir meines Erachtens die Bundesregierung nicht zum Handeln bewegen. Und sie ist es, die Handeln muß
• Die Bevölkerung steht hinter unseren Forderungen
• Die Hanfapotheke kann nicht mal die Notfälle abdecken, die bekannt werden

Ziele:
• Die Versorgung der Patienten mit mediz. Cannabis sicherzustellen
• Durch die Dynakik der Selbstorganisation das Kräfteverhältnis so zu ändern, dass wir unser Ziel erreichen

Konkretere Vorstellungen, wie es aussehen könnte

• Patienten und ihre Angehörigen gründen eine wie auch immer rechtl, gestaltete Organisation, die die oben genannten Ziele in der Satzung hat und die Kriterien der Mitgliedschaft festlegt
• Diese Organisation versucht möglichst viele Cannabis-Patienten als Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder sollten sich deshalb auch vor Ort als Selbsthilfegruppen organisieren , beratend und aufklärend tätig sein.
• Diese Organisation beantragt für ihre Mitglieder Cannabis anbauen bzw beschaffen zu dürfen.
• Sie entwickelt ein Erfassungssystem, das die Datenschutzrechte der Patienten genauso gewährleistet wie den Kontrollanspruch der Regierung
• Sie erarbeitet einen konkreten Vorschlag für ein eigenes zentrales Anbauprojekt, das die Anforderungen an gutes mediz. Cannabis genauso erfüllt, wie die Sicherheitsansprüche.
• Sie ermittelt einen Kostenplan für dieses Projekt und sucht nach Finazierungsmöglichkeiten, Sponsoren und Unterstützern
• Diese Organisation sucht dann ein Objekt, in dem ein sicherer Anbau gewährleistet ist
• Stellt geeignete Leute ein, die den Anbau machen
• Und gibt die jeweils vom Arzt bestätigte Menge gegen Selbstkosten bzw von den Mitgliedern beschlossen Preis an Mitglieder ab.


Was meint ihr?

Gabi

encod
29.08.2006, 16:57
Hallo,

Wir halten das für eine sehr gute Idee. Unsere Meinung nach der einzige Weg natürliches Cannabis als Medizin zu bekommen.

ENCOD bereitet gerade eine Kampange zu "Cannabis-Club" Model auf EU-Ebene vor.
Auf der neuen englisch sprachigen HP http://www.cannabis-clubs.eu

Spanische ENCOD Mitglieder haben ihr Ziel schon erreicht.

http://www.encod.at/CannabisClubs/tabid/54/Default.aspx

Wir sind gerne bereit alles in dieser Richtung zu unterstützen.

mMn (soweit man das aus Österreich beurteilen darf) hat der Verfassungsgerichtshof ja gerade zu auf den "Eigenanbau" gedrängt. Da die Auflagen (sind durch aus berechtigt insb.(Qualtitätskontrolle, Weitergabe an Dritte)) für Einzelne nicht möglich sind, bietet sich gerade zu ein Verein an.
Solche "Patientenvereine, Selbsthilfegruppen" gibt es auch in den USA.

...

Und Ja, die Bevölkerung ist hinter uns, das Problem sind nur die Politker.

Schöne Grüße

www.encod.at

Monsti
29.08.2006, 18:30
Hallo Gabi,

mein Glückwunsch zum gelungenen Gedankengerüst!

Ich meine auch, dass eine solche Genossenschaft ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung sein könnte. Bleibt die Frage, wer/welche Organisationen/Firmen als Sponsoren in Frage kommen könnte - ganz ohne wird's vermutlich schwierig werden, ein solches Projekt zu finanzieren.

Was meinst Du mit "Die Bevölkerung steht hinter unseren Forderungen."? Bist Du da wirklich so sicher? :confused: Ich merke nur, dass die Vorurteile nach wie vor immens sind und dass bei der Mehrheit meines Umfeldes (privat wie auch in verschiedenen medizinischen Foren) kein Unterschied zwischen Kiffen aus Vergnügen oder Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken gemacht wird.

Weiter so und liebe Grüße
Monsti

auge
29.08.2006, 20:26
hallo Gabi,

die idee ist nachdenkenswert.
die ueberzogenen auflagen des bfarm kann eine entsprechende genossenschaft sicherlich besser erfuellen.
aber ich befuerchte, spaetestens bei den verteilungswegen wird das bfarm wieder einen neuen aufhaenger finden.
ich denke, darueber sollten wir noch genauer nachdenken.



love and light
auge

rimmler
29.08.2006, 21:19
Mein ehemaliger Chef hat im Buch Zion (Altertümliche Jüdische Texte) gelesen das um das Jahr 2000 in der Mitte von Europa es geschafft wird wieder Cannabis zu legalisieren.
Und eine riesige Welle entschwappt durch die ganze Welt !!

In dem Buch steht die ganze Zukunft drin und jeder weis ja wo der Standpunkt der IACM ist ,nämlich in Köln.

Unsere Aufgabe in diesem Leben ist es bei der IACM eben dieses grosse Wunder zu vollbringen.
Ich bin fest davon überzeugt das in diesem Buch damit die IACM gemeint ist mit ihrem tun.

Menschen mit einer Krankheit können einen viel hartnäckigerem Willen entwickeln.
Wir sind keine Opfer wir sind eine art Vorbild für unsere Mitmenschen die von uns viel Lernen können.


Daher werden wir es auch bald schaffen ..

auge
29.08.2006, 21:45
:confused:

Original geschrieben von rimmler
Mein ehemaliger Chef hat im Buch Zion (Altertümliche Jüdische Texte) gelesen das um das Jahr 2000 in der Mitte von Europa es geschafft wird wieder Cannabis zu legalisieren.
Und eine riesige Welle entschwappt durch die ganze Welt !!

In dem Buch steht die ganze Zukunft drin und jeder weis ja wo der Standpunkt der IACM ist ,nämlich in Köln.

Unsere Aufgabe in diesem Leben ist es bei der IACM eben dieses grosse Wunder zu vollbringen.
Ich bin fest davon überzeugt das in diesem Buch damit die IACM gemeint ist mit ihrem tun.

Menschen mit einer Krankheit können einen viel hartnäckigerem Willen entwickeln.
Wir sind keine Opfer wir sind eine art Vorbild für unsere Mitmenschen die von uns viel Lernen können.


Daher werden wir es auch bald schaffen ..

:confused: :confused:

hallo Rimmler,

die interpretation altertuemlicher texte ist vielleicht interessant, aber bei der zukunftsdeutung so sinnvoll wie runen werfen oder kaffeesatz lesen.


und die mitte europa's liegt eher in polen, imho.

love and light
auge

Grassroli
29.08.2006, 23:02
Hallo Gabi,

sicherlich kennst Du mich noch, ich bin der Roland, ein Freund von Irene. Du bist die Wuselhex! Sorry!

Ich war in Berlin zur Hanfparade und hatte fast mitbekommen wie die Polizei sämtliche Hanfpflanzen geköpft hat. Die Leute vom Hanfverband haben fast einen Herzinfarkt bekommen.

Das war in Berlin, aber ich finde keinen Arzt, der mir noch nicht einmal Marinol verschreibt und zwar aus dem ganz einfachem Grunde, weil ich noch keine Chemie brauche und schon fast 22 Jahre Positiv bin und nicht mit dem Kopf unter den Arm ankomme,
also nach deren Meinung noch gar nicht so richtig krank bin.

Irene geht es genauso, soviel ich weiß nimmt sie auch keine Medikamente und verwendet aber Cannabis trotzdem aus Medizinischen Gründen genau wie ich.

Was kann ich denn da machen?

Sicherlich finde ich es gut wenn man so eine Vereinigung gründet und ich möchte auch gerne mich zu den Mitgliedern zählen, aber welcher rzt würde das mir bestätigen?

Love and Light

Roland (Ehrenbürger der Hanfinsel)

die von den Deutschen Behörden gemeinsam mit den Holländischen geschlossen wurde(Coffeeshop Anna zwischen Herzogenrath und Kerkrade)
man sagte nur Terroristen, das kann doch nicht angehen, wir sind doch keine Terroristen

http://groups.msn.com/Cannabisfreunde

das ist meine HP und verschiedene Infos über die Lage

Gabi
30.08.2006, 00:29
hallo

ich glaube auch, dass es da ne noch ne Menge Fragen gibt, die wir gründlich überdenken müssen, und dass es noch viele Steine gibt, die uns in den Weg gelegt werden. Aber ich denke auch, je mehr Leute da aktiv sind und mit überlegen, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich uns.


"Bleibt die Frage, wer/welche Organisationen/Firmen als Sponsoren in Frage kommen könnte - ganz ohne wird's vermutlich schwierig werden, ein solches Projekt zu finanzieren."
Ob wir Firmen finden können, da hab ich auch so meine Zweifel, weil wir denen nichts bieten können. Aber vielleicht Künstler, die durch Auftritte uns unterstützen oder Schweisser, die noch noch ein paar zusätzliche Streben in ein Gewächshaus anbringen, oder nen kranken
Gartenbetriebsbesitzer der uns gerne ein leerstehendes Gewächshaus günstig zur Verfügung stellt oder oder oder. Kreativität, Kontakte, Aktivität und Werbung für das Projekt lassen uns da bestimmt Möglichkeiten finden.

"Was meinst Du mit "Die Bevölkerung steht hinter unseren Forderungen."? Bist Du da wirklich so sicher?"
Ich mein damit die Allensbach-Umfrage, die ergeben hat, dass 3/4 der Bevölkerung es unterstützt, dass Patienten, die Cannabis brauchen, es auch bekommen.

......
"aber ich befuerchte, spaetestens bei den verteilungswegen wird das bfarm wieder einen neuen aufhaenger finden."
Sicher schon vorher, bei den Anbauern. Aber vielleicht können wir die ja zu den holländischen mediz. Anbauern
ins Praktikum mit Prüfung schicken ;-) und mal fragen wie die sicher verteilen oder auch die Spanier fragen, wie die das machen, oder die Apothekenfahrdienste anfragen, ob das über sie geht....oder ne Autowerkstatt finden, die uns nen Tresor einbaut ;/)
eins ist auf jeden Fall klar: gehen tuts nur, wenn viele mit aktiv werden

.....

"aber ich finde keinen Arzt, der mir noch nicht einmal Marinol verschreibt und zwar aus dem ganz einfachem Grunde, weil ich noch keine Chemie brauche und schon fast 22 Jahre Positiv bin und nicht mit dem Kopf unter den Arm ankomme,
also nach deren Meinung noch gar nicht so richtig krank bin."
hi Roli, klar weiß ich wer du bist. Ich kenne auch das Problem mit den Ärzten. Kein einzelner von uns kommt darum herum, dem eigenen Arzt klarzumachen, inwiefern Cannabis ihm hilft und den Arzt dann darauf festzunageln, dass er seine Meinung dann auch mit aufrechtem Rückrat vertritt. Ist doch klar. Die haben Angst vor Regressen und auch keine Lust ihre Zeit mit Anträgen zu verschwenden, die eh abgelehnt werden. Sie haben auch keine Zeit, neben dem ganzen Druck der von den Kürzungen ausgeht sich ausgiebig mit Medis zu befassen, die nicht im Katalog stehen.
Dieses Wissen ihnen zu vermitteln, ist die Aufgabe aller Patienten, die Cannabis brauchen. Wenn wir uns davor drücken, schneiden wir uns ins eigene Fleisch.

viele Grüße und gute Nacht für heut
Gabi

encod
30.08.2006, 06:14
Guten Morgen,


Ein paar Lösungsansätze wie wir uns das in Ö vorstellen.


Gründung eines "halbstaatlichen" Patietenvereins bzw. mit einem bestehenden eine richtige Struktur aufbauen. Dh. aus jedem Fachgebiet sollte ein Fachmachmann dabei sein.

* Obmann -> Management
* Arzt -> Patienten, Diagnose, Dosis
* Apotheker/Pharmakologe -> Qualitätskontrolle
* Grower/Gärtner -> Anbau
* Jurist -> Behörden
* Patienten

* Ein Roter ( zB. Vertreter von der Gemeinde)
* Ein Schwarzer ( zB. Vertreter vom Gesundheistsministerium)

Zu den Kosten: 20 Dronabinolpatienten kosten derzeit dem Staat ca 300,-€ pro Monat sind insgesamt 6000,-€
Mit diesen 6000,-€ läßt sich schon einiges anfangen. Auch gibt es sicher Patienten die sich die Medizin privat finanzieren würden.

Der Wichtigste ist das der Staat die Gewissheit hat das, dass Cannabis nicht an Dritte gelangt. Darauf legen die Spanier auch sehr sehr viel Wert, und sie müssen auch Leute aus dem Club kicken die ihre Medizin weitergeben.

Die Verteilung könnte zB. alle 2 Wochen im Rahmen eines Clubabend staatfinden, wo die Mitglieder sich ihre 2 Wochen Ration abholen können. Da könnten auch die Behördenvertreter dabei sein und sich vergewissern, wer wieviel bekommt (Protokoll).

Auf jeden Fall sollte man einen Konsens versuchen zu finden.

Schöne Grüße

Georg Wurth
30.08.2006, 09:48
Ich finde die Idee im Prinzip auch gut und bin gerne bereit, die Geschichte zu unterstützen. Finanziell kann ich zwar nicht viel machen, aber mitdenken...

Die Cannabisclubs in anderen Ländern habe ich mit Interesse verfolgt, fand sie aber für Deutschland nicht geeignet, weil es für den "Normaluser" keine Duldung auch nur des geringsten Anbaus gibt. Bei Cannabis als Medizin sieht das allerdings anders aus! Ich schätze es auch so ein, dass ein Verein die Auflagen eher erfüllen kann als Einzelpersonen. Mein erster Gedanke war allerdings auch, dass die Verteilung quer durch Deutschland wahrscheinlich schwierig wird. Keine Ahnung, ob das BfArM Postsendungen mitmachen würde. Bei größeren Lieferungen an viele Patienten wäre vielleicht sogar ein Kurierdienst möglich...

Wie auch immer, man sollte mal die einzelnen Forderungen des BfArM auflisten und einzeln schauen, wie ein Verein sie erfüllen könnte. (sorry, ich habe nicht eure entsprechende Diskussion dazu verfolgt, vermutlich habt ihr das bereits getan.)

Wichtig finde ich aber auch, in Kontakt und Kommunikation mit dem BfArM zu treten und auszuloten, wie ernst sie diese einzelnen Punkte nehmen. Wollen die z.B. wirklich für jedes Gramm einen Tresor sehen? etc...
Vielleicht ist das ebenfalls schon im Namen des IACM geschehen, wenn nicht, wäre ein Anbauverein dafür perfekt geeignet. Im Vorstand wären dann Personen, die für das BfArM als Verhandlungspartner in Frage kämen.

Ich hoffe, ich habe hier nicht allzuviel geschrieben, was ihr bereits an anderer Stelle diskutiert habt, die Solidarität des DHV habt ihr jedenfalls.

Georg

Thorsten
30.08.2006, 11:10
Hallo alle zusammen,

auch ich finde diese Idee hervorragend und würde diese gerne nach allen mir zur verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Schön wäre da sicher, wenn es einen bundeseinheitlichen Verein geben würde, der dann wiederum Regionale Verbände hat, die sich um die Versorgung der Patienten kümmern würde.

Die frage ist nur noch wer ghet das Ganze an, macht den ersten Schritt? Sicher kann man hier im Forum schon einiges Diskutieren aber um einen Anfang zu machen wär es sinnvoll sich zu treffen.
Personen zu Finden die bestimmten Berufsgruppen angehören (Ärzte Rechtsanwälte etc.) die das Vorhaben ebenfalls unterstützen und uns bei fachlichen Fragen zur Seite stehen.

Sicherlich gibt es auch den Ein oder Anderen prominenten befürworter einer solchen Sache. Auf der Website von Dallas live sind einige genannt, die sicherlich medienwirksam das ganze etwas vorantreiben könnten und vielleicht sogar finanzielle unterstützung leisten wollen.

Jedenfalls eine absolut gute Idee, lasst uns was tun.

viele Grüße

Thorsten

Pascal
30.08.2006, 12:09
Ich halte die Idee ebenfalls für richtig und unterstützenswert. Einen erfahrenen Gärtner habt ihr hiermit jedenfalls auf eurer Seite.
Zu dem organisatorischen Aufwand und Umständen kann ich leider wenig beitragen, aber die tatsächlichen Anbaukosten würde ich (soweit jemand geeignete Örtlichkeiten stellt...?) als nebensächlich bezeichnen. Ich stehe jedenfalls gerne zur Verfügung und bin mir sicher das Projekt im kleineren Rahmen auch selbst tragen zu können, bzw. für geeignete Sponsoren sorgen zu können. Das bezieht sich natürlich nur auf den reinen Anbau, bei allem anderen helfe ich gerne, bin aber wahrscheinlich keine allzu große Hilfe.

Über folgende Variation habe ich mir immer mal wieder Gedanken gemacht:
Im Magazin Stern gab es vor Ewigkeiten mal einen Artikel medizinischer Cannabiskonsumenten, die sich auf einer Doppelseite mit Passphotos 'outeten'. Als Gärtner schwebte mir da schon immer ein Pflanzraum vor, bei der jede einzelne Pflanze einen Steckbrief seines Besitzers/zugewiesenen Konsumenten trägt.
Selbst für einen nicht-legalen, nicht staatlich abgesegneten Anbau, der in einer derartigen Artikelneuauflage münden würde, würde ich gerne zur Verfügung stehen. Öffentlichkeitswirksam und Meinungsbildend wäre so eine Aktion sicher, vielleicht sogar geeignet einen Fuß in die Tür zu bekommen, um medizinische "Cannabis-Clubs" auch in De zu etablieren.
Beste GGrüße,
Pascal

calli
30.08.2006, 12:12
find ich super das es endlich losgeht
ich denke auch das die unterstützung aus der bevölkerung groß ist sie muss es blos mitbekommen.
meine eltern z.b. hatten vorher keine berührungspunkte mit cannabis und vertraten aus unwissenheit auch die meinung vieler das es nicht gut sei .
nun bekamm ichvor 7 jahren eine schlimme rückenkrankheit um nach vielen schulmedizinischen experimenten zu merken das cannbis das einzige wirklich verträgliche mittel ist.
nun sind meine eltern ganz anders drauf würden dronabinol selbst bezahlen wenn es mir dadurch besser geht.
man muss den leuten klarmachen das uns hier wichtige hilfe staatlich verwährt bleibt
und das grad solche leute ganz andere probleme haben als sich um legalisierung zu kümmern.
aber lasst und den anfang machen und vielen helfen

rimmler
30.08.2006, 12:49
Original geschrieben von auge
:confused:


:confused: :confused:

hallo Rimmler,

die interpretation altertuemlicher texte ist vielleicht interessant, aber bei der zukunftsdeutung so sinnvoll wie runen werfen oder kaffeesatz lesen.


und die mitte europa's liegt eher in polen, imho.

love and light
auge

In Mitteleuropa befindet sich aber auch Köln sehe das in einem grösseren Radius einfach ;)

Seit es die ACM/IACM gibt bin ich schon dabei und in den Jahren hat sich sehr viel gutes entwickelt.
Daher gehöhren die nächsten 10 Jahre der IACM ,alles eine Frage der Zeit.

ohm

illuminati
30.08.2006, 15:03
Hallo Gabi!

Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen: ein klasse Projekt liegt hier vor uns!

Zu der BfArM:
Denkst du, dass wir als Mitglieder dieser Organisation bessere Chancen als bisher haben werden?
Wäre es nicht in den Augen der BfArM zu risikoreich, wenn wir auf einer großen Fläche für uns alle anbauen?
Man muss denen ja mitteilen wie viel Gramm für den Prokopfverbrauch benötigt wird...

Wenn neue Mitglieder beitreten würden müsste man sich doch immer wieder an die BfArM wenden um die Genehmigung zu bekommen.

Ich wäre auf jeden Fall bereit beizutreten... ( müsste man auch ACM Mitglied sein? )
Ich als Patient der Hanf Apotheke sollte
doch keine Schwierigkeiten dabei haben oder?

Wäre auch auf jeden Fall bereit monatlich einen "Spendenbetrag" zu überweisen, da mir die Versorgung mit herkunftsklarem, deutlich deklarietem Cannabis sehr am Herzen liegt. Gerade da ich mich momentan "schwarz" versorgen muss und die Qualität deutlich zu wünschen übrig lässt!
:mad:

In meiner Stadt befindet sich auch Boehringer, der immerhin reichste Pharmakonzern hier in RLP! Vielleicht könnte man auch in Headshops eine Spendenkasse einrichten lassen usw.

wäre echt gerne mit vollster Unterstützung dabei!

greetz Illuminati 23

lilazora
30.08.2006, 15:42
hallo zusammen.

tönt sehr intressant, was ihr euch da ausdenkt.
hats irgendwo da draussen auch schweizerische genossinnen?

muss wohl die idee den legalizit! leuten zuflüstern, vielleicht kommt da in unserm schönen land mit besten sonnenhängen auch was in bewegung!

danke für die anregung!

liebe grüsse
lila:joint:

weedman
30.08.2006, 16:48
Hey Leute.
Gabi, Deine Idee ist cool...kann man nicht anders sagen. Und natürlich werde ich mich irgendwie einbringen wenn´s los geht.
Bin seid 97 Schmerzpatient und hab schnell gemerkt, das die Medis (z.B. Valoron 150 mg), mich körperlich und Kopfmässig fertigmachen.
So kam ich dann zum Cannabis.
Und siehe da, es geht auch ohne Chemie. Ich bin wieder ich und komme bestens klar. Meinen Arzt habe ich durch meine Krankengeschichte überzeugt...er unterstütz mich bei meinen Antrag an´s BfArM.
Das Problem werden die Auflagen sein...aber mal schaun.
Grüsse aus Gronau...
weedman :cool:

Gabi
30.08.2006, 19:17
hallo Encod-Mensch

habt ihr in Östreich schon einen praktischen Vorstoß gemacht? Oder ist das noch in der Planungsphase?

Plant ihr das als zentrale Einrichtungen, oder lokal, wie es ja scheinbar in Spanien läuft?

Habt ihr mit den Kassen schon verhandelt, weil du die Dronabinolkosten gegenrechnest?

schöne Grüße
Gabi

Gabi
30.08.2006, 20:11
hi Thorsten

Ich finds ganz gut, hier noch ein bischen drüber zu diskutieren, damit alle sich ne Meinung bilden können, was sie davon halten und ob sie das mit anschieben wollen und wir auch schonmal mehr an Fragen auf dem Tisch haben, was zu bewältigen ist.
Dann sollten sich die, die das initiieren wollen allerdings treffen.
Vielleicht wäre es ja möglich im Rahmen des ACM-Treffens auch ein patiententreffen derer zu machen, die das vorab klären wollen.
Müßt ich aber erstmal im Vorstand einbringen. Ich trag dort zumindest mal meinen Vorstoß hier vor. Hab ich bisher nämlich noch nicht gemacht, da ich denke, wenn das Projekt was werden soll, muß es eine Patienteninitiative sein.

lg Gabi

encod
30.08.2006, 20:14
Original geschrieben von Gabi
hallo Encod-Mensch

habt ihr in Östreich schon einen praktischen Vorstoß gemacht? Oder ist das noch in der Planungsphase?

Plant ihr das als lokale Einrichtungen, oder lokal, wie es ja scheinbar in Spanien läuft?

Habt ihr mit den Kassen schon verhandelt, weil du die Dronabinolkosten gegenrechnest?

schöne Grüße
Gabi

Hallo,

Wir haben in Ö eigentlich noch nichts Behörden mässig gemacht. Einerseites waren jetzt Ferien und 2ten sind wir sehr wenige.

Bei uns sind jetzt am 1. Oktober Wahlen. Ich hoffe es wird dann einen anderen Gesundheitsminister(in) geben.

Vorerst sind jetzt einmal Experteninterviews an der Reihe und die HP
www.encod.at (http://www.encod.at) und www.cannabis-clubs.eu (http://www.cannabis-clubs.eu ) müssen jetzt mal gepusht werden.

Ein Interview mit Dr. Blaas ist schon fertig, ich warte nur noch auf die Freigaben.
Das nächste (2-3 Wochen) wird mit Ing. Reinhard Zederbauer sein. Leiter der Arges (Einziger in Ö der legal growen darf).
Dannach brauch ich eine Juristen.

Auf EU Ebene tut sich um einiges mehr. Da ist es wichtig, dass wir in den zukünftigen Dialogprozeß mit der EU eine Fuss in die Türe bekommen. Dazu wird jetzt ein wirklich gutes Green Paper vorbereitet, dass die EU Kommision nicht ignoriern sollte.

Siehe:
http://www.cannabis-clubs.eu/GreenPaperCommentsI/tabid/75/Default.aspx

Ich hoffe Anfang September finden wieder die Vereinstreffen statt, dann geht hoffentlich was weiter.

Schöne Grüße

rüdeberta
31.08.2006, 07:49
Hallo Forum
Bei uns in Hamburg wurde gerade eine Ausgabestelle von Ersatzdrogen für Drogenabhängige geschlossen. Die Räume sind nach den Vorschriften des BfArM eingerichtet und gesichert.
Bei Interesse könnte ich mal beim Vermieter unverbindlich nachfragen ob er (bei vorliegen einer entsprechenden Genehmigung durch das BfArM) gewillt ist uns diese zu vermieten. Damit wäre dann zumindest "der Ball" wieder beim BfArM.

Anbei noch ein Video über genemigten Anbau aus med. Gründen in den USA.
(Man beachte mal die Mengen auf der Genehmigung die an der Tür hängt)

http://www.youtube.com/watch?v=fSErMiy5EyM&mode=related&search=

L.G.: r

Thorsten
31.08.2006, 09:09
Hi Gabi,

gar keine Frage, natürlich finde ich es auch richtig und gut, das ganze hier zu diskutieren und sich auszutauschen.

Ich wollte auch keinen "STRESS" machen ;) nur sollten wir parallel zu der Diskusion versuchen das Vorhaben auf den Weg zu bringen.

Die Idee, dass man auf dem ACM-treffen ein Patiententreffen mitorgnaisiert finde ich gut und sollte man anstreben.

Ich denke es ist einfach wichtig anzufangen um auch eine Signalwirkung zu erzielen. Politiker und Behöreden müssen merken, dass wir uns nicht mehr mit der aktuellen Lage zufrieden geben und selber die Initiative ergreifen.

viele Grüße

Thorsten

Piet
31.08.2006, 10:37
Hallölle alle miteinander;Ich versuche seid langem mir selbst zu helfen,nur mit diesen Engstirnigen Politikern möchte ich gerne mal eine zeit lang verbringen,Es o Er würden meine Dauerschmerzschübe mitbekommen.Vielleicht auch mal denn Leuten alles mal Versinnbildlichen.Das Schmerzen auf dauer einen auch verrückt machen können.Am 23 oktober um 9 uhr raum-145 in Berlin Turmstr habe ich einen Revisionsprozes,Wo ich für mein Recht auf Eigenmedikation pladire.Es werden auch Sachverst da sein.Eine korekte versorgung die ich bräuchte kann unser Stadt sich nicht leisten.Ich brauche meine wickel mit Cannabisblätter um einigermaßen morgens aufzustehen.meinen Tee als auch Gebäck,um das ich morgens nicht Koze,sorry für meine ausdrucksweise.vielleicht hat ja jemand lust mir zu helfen,denn manchmal bin ich ziemlich Eisam auf unserem Planeten.:rolleyes:

Bambino
31.08.2006, 15:28
Ich finde diese Ide erstklassig und würde gerne einen beitrag leisten. Sollte ein verein gegründet werden währe ich sofort dabei da ich selber betroffen bin und alles was Kranken hilft unterstütze! Danke für eure mühe...

Gabi
31.08.2006, 23:02
Original geschrieben von rüdeberta
...
Bei Interesse könnte ich mal beim Vermieter unverbindlich nachfragen ob er (bei vorliegen einer entsprechenden Genehmigung durch das BfArM) gewillt ist uns diese zu vermieten. ....
http://www.youtube.com/watch?v=fSErMiy5EyM&mode=related&search=

L.G.: r

hi R.

mal zu fragen ist sicher nicht verkehrt.ich befürchte nur, dass wir langsamer sind als sein Druck, Miete rein zu kriegen, wenn das jetzt schon leer steht.

Warum ist denn verdammt nochma alles englisch? der Film, der Link von Encod....
Gibts ein Programm, sich das rückzuck übersetzen zu lassen?

gruß Gabi

Gabi
31.08.2006, 23:05
hallo alle Aktivisten

wir haben die Möglichkeiten uns vor dem ACM-Treffen im ACM-hauptquartier zu treffen. Ob bedarf ist und wann und wie, sollten wir hier klären.

:cool: Gabi

illuminati
01.09.2006, 06:47
Wo genau soll das stattfinden?
Ich bin momentan ziemlich unmobil...
Wäre aber genausogerne bei der ersten Versammlung dabei.

Können dann auch Nicht-Mitglieder kommen?

greetz Illu

Thorsten
01.09.2006, 08:43
Hallo alle zusammen,

Das ACM-Treffen ist am Samstag, 23.09.2006.
Ich habe vor am Treffen teilzunehmen und könnte dann natürlich auch schon früher losfahren.

Für alle die eine Mitfahrgelegenheit suchen:

Ich fahre von nähe Gießen über die A45 und später dann über die A4.

Bei interesse bitte kurze Nachricht an mich.

viele Grüße

Thorsten

*Mel*
01.09.2006, 09:24
Hallo zusammen,
ich verfolge diesen Beitrag und Euer Vorhaben von Anfang an mit voller Befürwortung,:)
Sind denn alle zu diesem Treffen wilkommen?
Unmobil bin ich zur zeit leider auch aber die A45 ist nicht weit von mir;)
Liebe Grüße an alle
Mel

01.09.2006, 16:56
Hallo,

an der ACM-Mitgliederversammlung können ACM-Mitglieder teilnehmen. Eine Beitrittserklärung kann gleich vor Ort ausgefüllt werden.

Zu einem möglichen Treffen zur Gründung eines Cannabis-Clubs sind alle, auch Nichtmitglieder, herzlich eingeladen.

Viele Grüße

Franjo Grotenhermen
Vorstandsvorsitzender ACM

Systobi
02.09.2006, 00:23
Gabi,
die von oben nach unten zu bewältigende Bürokraten-Pyramide für eine solche Grow-Coop sähe in etwa folgendermaßen aus:
BUNDESREGIERUNG>JUSTIZMINISTERIUM>GESUNDHEITSMINISTERIUM>BfArM>regionale Staatsanwaltschaft>provinzielle Polizeibehörde. Es werden sich Verbraucherschutz-Organisationen einklinken und Vertreter von BAYER, die ihr Gift unterbringen möchten. Der "WIR SIND PAPST" wird sich einmischen (womit sich katholische Grower künftig nicht mehr trauen werden) und wahrscheinlich auch das Landwirtschaftsministerium, falls GROW-COOP Subventionen aus Europa möchte (braucht).

Ich persönlich bin nach wie vor dafür, dass sich die global agierende Hemp-Guerilla nicht organisiert und auf diese Weise auch nicht lenken - und künftig von Großkonzernen vereinnahmen lässt.
Wer dieser Einstellung skeptisch gegenüber steht oder wie ich die Restlebenszeit ins Verhältnis bringen kann zu dem zeitlichen Aufwand bis zum europäischen Menschengerichtshof, der sollte etwas für Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl tun und klagen. Von unten nach oben gegen die erwähnte Pyramide.
Für den erlittenen Nervenrkeig wird man sicherlich großzügig entschädigt: Mit ethisch-moralischen Wertvorstellungen eines gewissen Herrn Döring (SPD Schleswig-Holstein); mit verniedlichenden und verhamlosenden Einschätzungen einer Sabine Bätzing (auf dem Leichenberg von rund 50 000 Opfern seit Inkrafttreten des BTM-Gesetzes) und mit einem abgrundtiefen Willkür-Hürden- und Hindernisparcours von einem gewissen Dr. Schinkel.
Besser ist nur Kohl mit Pinkel.


Du siehst, ich bin beschäftigt.
Ich schreibe mich dennoch gerne in eine vorläufige Interessenten-Liste, wenn`s wirklich losgeht.

Gruß von Sylt
Axel

Gabi
02.09.2006, 15:45
hallo

das ACM-Treffen ist am 23. September um 14:00 Uhr in der Rückertstr.4 in 53819 Neunkirchen.
Ich schlage vor, wir treffen uns dort vorher
um 12:30 Uhr

Ich denke, wir sollten das Treffen zur Vorabklärung nutzen und zur Organisierung eines Größeren Gründungstreffens, wenn wir uns dazu entscheiden. Dieses sollte dann an einem zentraleren Ort stattfinden
und möglichst viele Patienten davon erfahren, auch diejenigen die nicht im Internet sind.

viele Grüße
Gabi

Gabi
03.09.2006, 16:59
Original geschrieben von Systobi

.....

Ich persönlich bin nach wie vor dafür, dass sich die global agierende
Hemp-Guerilla nicht organisiert und auf diese Weise auch nicht lenken -
und künftig von Großkonzernen vereinnahmen lässt.
Wer dieser Einstellung skeptisch gegenüber steht oder wie ich die
Restlebenszeit ins Verhältnis bringen kann zu dem zeitlichen Aufwand bis
zum europäischen Menschengerichtshof, der sollte etwas für
Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl tun und klagen. Von unten nach
oben gegen die erwähnte Pyramide.
.....................
Gruß von Sylt
Axel

hallo Axel
Meine Antwort wird zwar ein bischen chaotisch, da ich keinen
fertigen Plan in der Tasche habe. Aber trotzdem.
Ich sprach nicht von der Organisierung der "Hempguerilla
- was meinst Du denn eigentlich damit ? -,
sondern von einer Selbsthilfeorganisation der
Patienten, die Cannabis brauchen.
Ich meine damit nicht, dass einzelne nicht klagen sollten oder
versuchen, den individuellen Anbau durchzusetzen.
Ich bin-wie du weißt- auch ziemlich empört über die überzogenen Auflagen
und ich war überzeugt, unsere Wohnung ist sicher, da der Zugang von
vielen Menschen eingesehen werden kann und unser Hof nur durch einen
schmalen, verschlossenen Stahl-gitterzaum betreten werden kann.
Vor einiger Zeit ist dann ein übergriffiger Bekannter, der seinen Laptop
bei uns vergessen hatte, über den Zaun geklettert, weil wir die Klingel
nicht hörten.
Ich lasse jetzt also den Zugang komplett mit recht stacheligen Rosen
überwachsen.
Ich denke das hilft :rolleyes: Es entspricht nicht wörtlich den BfArM-Vorlagen,
aber sinngemäß.
Darüber werden wir streiten.
Was ich damit sagen will ist, solange
Cannabis verboten ist, werden Patienten Sicherheitsauflagen bekommen,
wenn sie anbauen. Offen im Garten wird also nicht gehen.
In dem Zusammenhang würde mich auch interessieren, welche Ideen ihr
habt, einen individuellen Anbau kostengünstig sicher zu gestalten. ich
habe nämlich recht wenig Ahnung von Diebstahlschutz.

Ich vermute allerdings, dass die überwiegende Mehrheit der Patienten
aus unterschiedlichen Gründen gar nicht selbst anbauen kann.
Vermuten kann ich das nur aus meinen persönlichen Erfahrungen. Denn
niemand weiß, wieviele Cannabis-Patienten es überhaupt gibt.
Was ist mit diesen Patienten? Sollen sie für 10€/Gramm bei Südhanf einkaufen?
Oder jedesmal ne Einfuhrgenehmigung beantragen?

Der individuelle Klageweg ist richtig um Durchbrüche zu erzielen, sicher auch weiterhin.
Aber es ist kein Weg, den alle gehen können, weil das nicht jeder zahlen ,
und die ACM nur exemplarische Verfahren unterstützen kann.
Wenn wir aber für alle eine Lösung wollen, müssen wir uns organisieren, müssen
unsere Lösungen vorschlagen, müssen mitreden und handeln.Das kann im Moment nur bedingt der ACM sein, da Patienten auch innerhalb des ACM nicht eigenständig organisiert sind. Es gibt zwar 2 Patientenvertreter
im Vorstand (von denen ich eine bin), aber wir müssen die Patientenposition nach bestem Gewissen sozusagen aus uns selbst heraus schöpfen.
Sich zu organisieren ist meiner Meinung nach der beste Weg, zu verhindern, was du befürchtest, vereinnahmt zu werden.
Mit Unterstützung der Ärzte und Juristen im ACM könnten wir ein ernstzunehmender Verhandlungspartner für die staatlichen Stellen werden.
Du siehst doch daran, wie es im Moment läuft: jeder der einen Antrag stellt, wird sozusagen zum gläsernen Patienten. Was geht es BfArM an, ob irgendein Patient schon mal straffällig wurde. M.E. geht es auschließlich um die mediz. Indikation und die hat nicht das BfArM zu prüfen. Eine Verschreibung des eigenen Arztes und von mir aus ein
Gutachten, das aber auch nicht -wie das BfArM fordert- der eigene Arzt machen kann,
sondern Z.B. Franjo Grothenhermen machen könnte, weil er das entsprechende Wissen hat, zusammen mit verschlüsselten Patientendaten , (die von mir aus analog zum Substitutionsregister bei Genehmigung irgendwo gesammelt werden,) müssten ausreichen,um eine Antrag zu bearbeiten. Aber allein kannst du da doch gar keine Lösungsstrategien entwickeln.

Oder wie soll z.B. jeder einzelne die geforderte Fachkenntnis nachweisen? Mir fallen da nur Lösungen ein, die in irgendeiner Form ner Organisisierung bedürfen. Bei nem zentralen Anbau wär das sicher am einfachsten. Man läßt ihn durch erfahrene Grower machen,
für die man vielleicht auch noch irgendwo ne Prüfung organisieren könnte.
Bei nem lokalen gemeinsamen Anbau, könnten diese vielleicht die Anleitung übernehmen.
Auch ne Überprüfung auf Reinheit und so wäre so am ehesten auf die Reihe zu bringen.

soweit mal und liebe Grüße
Gabi

Gabi
03.09.2006, 17:03
hallo

von Mannheim aus gibt es noch für 2 Personen Mitfahrgelegenheit zum Treffen.
Ich fände es gut, wenn alle die zum Treffen vor dem ACM-Treffen kommen, sich hier oder per pn bei mir melden, damit ich weiß, ob ich uns anmelden soll, damit wir dort einen Raum haben.

Gruß Gabi

Gabi
03.09.2006, 21:51
Original geschrieben von Pascal
................ aber die tatsächlichen Anbaukosten würde ich (soweit jemand geeignete Örtlichkeiten stellt...?) als nebensächlich bezeichnen.......................


hallo Pascal

Was bezeichnest Du als nebensächlich?
Die spanischen Clubmitglieder zahlen 3€
für outdoor?gras, der Mensch von Südhanf fand 10€ für seinen Bunkerhanf angemessen. hast Du mal eine realistische kalkulation gemacht? Würd mich interessieren. Soweit ich weiß, gibt die holl. Firma, die med. Cannabis anbaut, es für 3,50€ ab. Ich gehe davon aus, dass da schon ein Gewinn dabei ist und dass eine Selbsthilfeprojekt deshalb billiger produzieren könnte.

viele Grüße
Gabi

Gabi
03.09.2006, 21:59
hallo encod-mensch

kannst du vielleicht was genaueres darüber erzählen, wie die spanischen Clubs praktisch organisiert sind.
- wie bauen sie an: Indoor, Gewächshaus (mit oder ohne Zusatzbeleuchtung), Freiland?
- wie sichern sie die Plantage gg Diebstahl
- sind die Anbauer in irgendeiner Form auf ihre Qualifikation geprüft?
- mit welchen Behörden arbeiten sie zusammen?
Wie garantieren sie die Qualität?
- wie setzen sich die Kosten zusammen?

Tut mir leid, wenn das in euren Links vielleicht schon erwähnt wird, aber mein englisch ist miserabel.

lg Gabi

encod
04.09.2006, 09:39
Moin bin mal männlich 31 Jahre ;)


Einmal ein Link, leider auf spanisch http://www.fac.cc/

Ich konnt mich etwas mit den Betreiber unterhalten:

Momentan haben die ein Glashaus, das sehr gut versteckt ist. Weniger wegen der Polizei sondern wegen echten Dieben. Sie hatten schon etliche normale Einbrüche. Es gibt schon auf CSC Clubs spezialisierte Banden, die gezielt nach den Clubs suchen.

Der Club ist mehr Konsumenten als Patienten Club. Ich weis nicht, ob sie Qualitätskontrolle mit wissenschaftlichen Methoden machen. Ich nehme an nicht. Ob das Gras gut oder schlecht ist, weis man ja beim Eigenanbau sowieso und die richtige Sorte hat man bald gefunden.

Mit der Polizei usw. wollen die sowenig wie möglich zu tun haben. Ich glaube der Verein ist gemeldet und das war es schon.

bitte mit Vorsicht geniessen, da ich es selbst nciht gesehen habe.

Auf unsere Webseite Cannabis Clubs EUCannabis Clubs EU (http://www.cannabis-clubs.eu) werden die Modelle der einzelnen Länder präsentiert. Das Spanische Modelle sollte in den nächsten Wochen detailliert beschrieben werden.

Bitte noch etwas Geduld.

lg

illuminati
04.09.2006, 10:39
-offtopic-

fährt jemand über die A61?
oder an Mainz vorbei?
ich suche derzeit nämlich noch eine Mitfahrgelegenheit. Würde natürlich auch was zu den Spritunkosten beitragen.

Mfg Illuminati

encod
05.09.2006, 07:21
Ein Interview über Cannabis als Medizin.

http://www.encod.at/CannabisClubs/InterviewDrBlaas/tabid/55/Default.aspx

lg

Pascal
05.09.2006, 18:51
Original geschrieben von Gabi
hallo Pascal
Was bezeichnest Du als nebensächlich?
Die spanischen Clubmitglieder zahlen 3€
für outdoor?gras, der Mensch von Südhanf fand 10€ für seinen Bunkerhanf angemessen. hast Du mal eine realistische kalkulation gemacht?

Wie erwähnt habe ich bereits Erfahrung mit dem Anbau.
Mit Abstand die höchsten Kosten verursacht (oh Wunder) der Arbeitsaufwand. Sofern dieser sich ehrenamtlich bewerkstelligen läßt kommen noch die einmaligen, technischen und sonstigen Investitionen hinzu (bei denen ich darauf vertraue, dass man im hiesigen Grow(shop)business Unterstützer & Sponsoren finden wird).

Weitere laufende Kosten sind die Miete einer geeigneten Örtlichkeit (ich würde grundsätzlich einen Indooranbau vorschlagen, dass sichert die Qualität und Schutz vor Unbefugten, zudem vereinfacht es eine eventuelle staatliche Kontrolle). Mietpreise oder eventuelle Kosten für ein Objekt lasse ich mal weg, die kommen zu der folgenden Kalkulation also hinzu.

Die Kosten einer gut geführten Indoorproduktion liegen an reinen Verbrauchskosten (vorallem Strom, Dünger, Substrat und Leuchtmittel) bei unter 0,50€ pro Gramm hochwertigem, getrocknetem Blütenmaterial.

Je nach Anlage kommen da nochmals dasselbe an Arbeitskosten hinzu, die Objektmiete und eine (normalwirtschaftliche !) Gewinnspanne, et voila ist der Schwarzmarktpreis von ~ 3,50€ für die Abnahme beim Produzenten/Vertriebler erklärt.
Der Einzelkunde zahlt vertriebsbedingt sicher das Doppelte, der große Kunde bei größeren Produzenten noch deutlich weniger. Ich denke, dass eine professionell geführte Anlage einer gewissen Mindestgröße auch inklusive der Lohnkosten ein gutes Stück unter 0,50€ pro Gramm fertigen Cannabisses kommt.

In konkreten Zahlen kostet der Quadratmeter Ausrüstung ca. 1000€, ab einigen qm nur noch ungefähr 500€/qm. Der Verbrauch pro qm/pro 2 Monatiger "Saison" (und einem Anteil Mutterpflanzen/Stecklingsraum) liegt unter 200€ und produziert jeweils ca. 500gr Endprodukt.
Nicht umsonst hat der kommerzielle Indooranbau Hochkonjunktur.
Beste Grüße.
Pascal

06.09.2006, 15:02
Hallo,

ich habe heute mit Prof. Böllinger von der juristischen Fakultät der Universität Bremen und Dr. Körner, Oberstaatsanwalt aus Frankfurt, telefoniert. Beide sind im Beirat der ACM.

Prof. Böllinger versucht auf jeden Fall bis zu unserer Mitgliederversammlung eine juristische Stellungnahme zu den Auflagen des BfArMs anzufertigen. Dr. Körner meint, dass die Auflagen grundsätzlich wegen der bestehenden Gesetzeslage kaum anzugreifen seien. Evtl. sei zu überlegen, erneut eine Verfassungsbeschwerde einzulegen, wenn man auf dem Verwaltungsgerichtswege erneut nicht weiter kommt.

Ich habe auch ein älteres Gutachten von Körner zum Thema "Kann die medizinische Nutzung von Cannabis erlaubt werden?" ausgegraben. Leider habe ich nur zwei Kopien und eine Datei existiert laut Körner nicht mehr. Darin heißt es abschließend: "C Lösungsmodell: Wenn einerseits Befürchtungen bestehen, dass Patienten ihre ärztliche Behandlung mit Cannabisprodukten missbrauchen könnten, anderseits durch eine ärztliche Kontrolle diese Bedenken aber auszuräumen sind, bietet sich an, in einem Stadtgesundheitsamt oder in einer städtischen Klinik die therapeutische Möglichkeit zu schaffen, Patienten ärztlich kontrolliert mit Cannabis zu behandeln. Eine derartige kommunale Einrichtung würde einmal leichter eine Ausnahemgenehmigung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn wegen ihrer besonderen Sachkunde und iherer besonderen Zuverlässigkeit erhalten und könnte außerdem ihre Praxis wissenschaftlich nutzen. Das Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main hat in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt, eine Substitutionsambulanz erfolgreich so zu betreiben, dass ein Methadonmissbrauch nahezu ausgeschlossen erscheint."

Franjo Grotenhermen

Gabi
07.09.2006, 19:05
hallo an alle Interessierten

Ich mache die Einladung hiermit nochmal ganz offiziell :cool:

das Treffen findet am 23. September um 12.30 Uhr statt
Ort:
Geschäftsstelle der IACM
53819 Neunkirchen
Rückertstr.4 in

liebe Grüße
Gabi

encod
13.09.2006, 06:08
Wir würden gerne über den "Cannabis Club" Start in Deutschland berichten.

Gibt es schon einen (Presse)Text?

Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch darauf hinweisen, dass am 6 und 7 Novemeber in EU Paralament eine Konferenz zu diesem Thema statt findet.

lg

www.encod.at www.cannabis-clubs.eu

20.09.2006, 07:10
.

Systobi
21.09.2006, 05:01
Gabi,
danke für Deine Erklärungen, Erläuterungen. Manchmal hab ich das Gefühl, ich tue mich zu sehr rein in den Behördenkrampf. Wäre gerne zum nächsten ACM-treffen (Gründungs-Coop) gekommen, aber wie Du weißt, hänge ich kurz nach jenem Wochenende meinen Kopf per Selbstanzeige in die Schlinge und kann bis jetzt nicht definitiv sagen, ob er da auch wieder heil rauskommt.
Die Kripo, die Pressestelle der Landespolizei, das Ordnungsamt, die Staatsanwaltschaft und das zuständige Gericht in Niebüll sind über die Aktion am 25. 09. 06 um 10:30 MEZ am Wilhelminen-Brunnen in Westerland informiert.
Ich werde eine meiner schönsten Skulpturen (männl./ weibl. Torso aus geölter Ulme) aus Protest gegen das Gebaren des BfArM verbrennen und anschließend eine nicht geringe Menge Gras per Selbstanzeige bei der Polizei übergeben.
Dann schaun wir mal...

Die Aktion gärt in der Vorbereitung bereits seit einigen Wochen. Alle informierten Behörden zeigen sich bis dato kooperativ. Noch stehen auch die Pflanzen. Ohne stahlarmierte Klinkerwände oder eingebauten Tresor.
Übrigens hat mich ein ganz gewiefter Rechtsanwalt vor Kurzem erst wieder erneut darin bestätigt, daß es in Deutschland offenbar so etwas wie ein "Legalitätsprinzip" gibt.
Na, also...Machen wir`s doch legal!
Kranke zuerst ins Boot.
Die Arche wird sich schon vergrößern.
Wir könnten sie "Dr. Schinkel" nennen.

Mit besten Grüßen von SYLTz
aXXL
systobi

P.S.
Die ACM wird in ihrer Pressemitteilung sicher auf ein Spendekonto für die Aktion verweisen. Ich unterstreiche an dieser Stellle nochmals und öffentlich, daß der Initiator der Aktion - aXXL -KEINERLEI Interesse an persönlichem Profit hat, aber dafür den "Überlebenstrieb", dass die Kosten für das anstehende Verfahren gedeckt werden können.

Grassroli
21.09.2006, 06:01
Hallo Leute,

also ich weiß nicht welche Probleme ihr mit der Legalisierung habt, aber ich habe hier in Kiel nur Schwierigkeiten und werde ständig sngemacht! Z.B. Tot auf Raten und derweile kämpfe ich doch nur für kranke Leute, ich halte das nicht mehr aus, was ist bloß los. Werde sogar als Junkie bezeichnet!

Was soll ich bloß machen, man mischt sich sogar in Gespräche ein, die einen nichts angehen, weil ich mit jemandem über Spanien und den Cannabisclubs gesprochen habe!

Das bringt mich zum ausrasten und ich laufe nur noch agressiv rum.

Bitte helft mir!!!!!!!!!!!!!

Schöne Grüße Roland for Legalize

auge
21.09.2006, 07:38
hallo Grassroli,

klar werde ich auch angegriffen, wenn ich die moeglichkeit dazu biete. manchmal auch ohne mein zutun.

wenn ich das nicht will, muss ich mich bedeckt halten.

mit eier bin ich bis jetzt noch nicht beworfen worden :)

lass dich nicht unterkriegen.


love and light
auge

wili
21.09.2006, 08:52
Hallo Systobi,

Tolle Aktion!

Ich hoffe du brauchst dir die Schlinge nicht um den Hals legen.

Es muß nicht sein, das Kranke ohne Cannabis sterben müßen.

( verzeiht wenn es zynisch klingen sollte, damit sollen auch nicht Kranke beleidigt werden, sondern lediglich die Behörden und ihr Verhalten angeprangert werden)

Gabi
21.09.2006, 22:41
hallo Axel

ich habe deine Skulptur gesehen und finde es Wahnsinn, die zu verbrennen.
Ich biete 100€ für den Rechtsweg, damit sie nicht verbrannt wird. :cool: und eröffne damit die Sylter Sammelrunde
und ich würd auch NIIIIIIE im Leben die Pflanzen freiwillig abgeben. Bau sie auf, damit die Leute sie sehen und wissen, um was es geht - aber gib sie nicht her. Es ist deine Medizin.

liebe Grüße
Gabi

Gabi
26.09.2006, 17:46
liebe Forumsmitglieder

Sicher warten schon alle ganz gespannt, was denn nun bei dem Treffen zur Vereinsgründung herauskam.

Der Verein wurde erwartungsgemäß noch nicht gegründet. Aber es hat sich eine Gruppe gebildet, die jetzt erstmal in einem geschlossenen Forum die konkreteren Fragen weiter diskutiert. In einem geschlossenen Forum deshalb, damit alle offen in einer geschützten Atmoshäre schreiben können
und die einzelnen Punkte konzentriert abgearbeitet werden.
Diejenigen, die sich an der Gründung aktiv beteiligen wollen, können sich bei mir melden.
Ich gebe das dann an die Gruppe weiter.


lg Gabi

tiger ms
02.10.2006, 16:25
hallo Gabi,

Bin seit ein paar tagen Mitglied im Forum.
Habe ms und bin verärgert über diesem zustand der herrscht.
Finde deine idee super, wieso sollte das nicht klappen, in anderen ländern klappt das doch auch.
Wenn ich eine hilfe sein kann würde ich sofort zustimmen.
Weiter so denn bereuen sollte man das was man nicht gemacht hat,nicht das was man gemacht hat.


mfg tiger ms
ddw

Rasta
11.10.2006, 10:13
Hallo Gabriele, ich bin der Volker Krug aus Würzburg. Ich wollte mal nachfragen, ob wir Patienten, nicht mehr in die öffentlichkeit treten sollten z. B. Presse, Funk und Fernsehen. Eine Tedumfrage, ob man Menschen die krank sind eine Pflanze vorenthalten sollte. Na ja ich würde mich freuen, wenn du mir bald antworten könntest. Gott schütze euch!

Mit freundlichen Grüßen

Volker Krug

illuminati
11.10.2006, 12:55
Hallo Rasta!

Also eine sogenannte "Tedumfrage" gab es bereits (zumindest so ähnlich). Ich glaube, sie wurde von der ACM ausgeführt. Sie ergab, dass 2/3 der Deutschen Cannabis als Medizin befürworten.

Wenn du öffentliche Aktionen suchst, schau doch mal unter der Rubrik "aktuelle Meldungen" nach. Dort sind einige Artikel usw. gesammelt und u.a. auch Fernsehsendungen.

Liebe Grüße Illuminati

encod
17.10.2006, 07:31
Wir würden noch gerne weitere Schicksale von Cannabis Patienten dokumentieren auf http://www.encod.at/Schicksale/tabid/67/Default.aspx

Wer interesse hat mail an encod@encod.at

Ausserdem würden wir auch gerne etwas über den Start des 1. deutschen Cannabis Clubs berichten.

lg encod@encod.at

encod
10.11.2006, 06:17
Morgen,

Wie schauts aus? Tut sich was? Gibts was zu berichten?

lg

Wolfgang

(lesen "meine 3 Schicksale" auch diesen Thread?)

Matthias Pollak
14.11.2006, 23:22
Liebe Gabi,
wegen aktueller juristischer Probleme kann ich leider an am Samstag nicht bei der Gründungsveranstaltung in Mannhein mit dabei sein. Ich begrüsse aber die Idee der Patienteninitiative sehr und wünsche euch eine spannende und kreative Diskussion.
Hintergrund, dass ich diese Idee begrüsse ist, daß bei mir zweimalig Anträge auf Kostenerstattung des von mir eingenommen Dronabinols, von meiner privaten Krankenversichrung abgelehnt wurden.
Noch immer ist, wohl auch aufgrund der fehlenden arzneirechtlichen Zulassung von THC, medizinisch verordnetes THC etwa 10mal so teuer für die Patienten, als letzlich wirkstoffanaloges Cannabis auf dem "Schwarzmarkt".
Es kann also so wie bisher nicht weitergehen!
Falls sich die Bundesregierung irgenwann doch einmal dazu durchringen könnte, niederländischen Hanf aus kontrolliertem Anbau an Patienten abgabefähig zu machen, wäre dies sicher eine Alternative zur Selbstproduktion von Cannabis unter Erfüllung der Auflagen des BfArM. Der Cannabis vom stattlich niederländischen Produzenten Bedrocan ist ja von allerhöchster Qualität und ist nicht teurer als "Schwarzmarktprodukte".
Vielleicht besteht ja doch eine Hoffnung auf Umdenken bei den politisch Verantwortlichen, wenn auch die Ausführungen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zu diesem Thema nicht überzeugen können. Patienten brauchen ihr Cannabis jetzt!
Sicher sollte aber in den Gründungsstatuten reingeschrieben werden, dass nur Cannabis, der allerhöchsten Ansprüchen an Reinheit genügt, für die medinische Verwendung durch die Initiative bereitgestellt wird. Ökologischer bzw. biologisch-dynamischer Anbau von Cannabis sollte in diesem Kontext kein Etikett sondern auch vom wissenschaftlichem Anspruch des Projektes her, eine Selbstverständlichkeit sein.
Liebe Grüsse und viel Erfolg,
Matthias

Gabi
15.11.2006, 21:48
hallo Matthias

schade, dass du nicht kannst. Aber das ist wohl einfach so, dass viele der patienten die Cannabis brauchen, einfach durch die Unmenge gesundheitlicher, juristischer und finanzieller Probleme eingeschränkt werden.
Ich hoffe ja, dass sich im Zuge der Organisierung auch regionale Gruppen bilden, und es so jedem leichter fällt, sich zu beteiligen.
Was Bedrocan betrifft, so wäre es sicher ein großer Erfolg, wenn die Bundesregierung einen Export bewilligen würde und Patienten, die heute auf den illegalen MARKT angewiesen sind, oder nur sehr sehr geringe Dosen brauchen, hätten davon sicherlich einen unmittelbaren Nutzen.
Alle die Selbstanbauen, oder durch andere mitversorgt werden, oder einen relativ hohen Spiegel aufrechterhalten müssen, nicht.
Eine Alternative zum Eigenanbau (allein oder Gemeinsam) sehe ich deshalb darin nicht.

viele Grüße
Gabi

Systobi
16.11.2006, 02:19
Gabi,
noch keine definitive Entscheidung, ob es Sinn macht zu kommen.
Geldfrage. Zeitfrage. Thrombozytenfrage. Arbeitsfrage.
Ich müsste um 5.22 morgens von der Insel los, wäre 3 Std. später in HH und wiederum 5 Std später in Mannem.
Etwa gegen 14.30 Uhr.
Nach der gegenseitigen Vorstellung, wer wer ist, müsste ich gleich wieder zurück, um zumindest gleichen Tags noch zur Übernachtung nach HH zu kommen.

`ne Kreditkarte, um kurzfristig `n gutes Bahn-Angebot zu buchen, wird mir langfristig auch nicht zufliegen...also, glaub ich, führe ich besser meinen hiesigen Kleinkrieg weiter
und möchte mich dennoch gerne zu den Gründervätern der ersten VEREINTEN deutschen Selbstversorger zählen dürfen.
Ich hoffe, Du machst es möglich.

Kann sein, rüdeberta und ich machen in gar nicht so ferner Zeit
im Norden dann einen "Ableger" des Originals "Mannemer Brigg".

Bis die erste offizielle Ernte legal und reif ist, sollte ich jedoch sicherheitshalber die BfArM-Auflagen mit meiner Tupperdose (Tresorersatz) und mit der verhaltensgestörten Dogge unserer Nachbarschaft (Überwachungsanlage) erfüllen.
Man weiß ja nie...


Falls DAS Wunder doch noch kurzfristig eintritt, daß ich eine Mitflug-Gelegenheit oder so ergattere, gib mir bitte nochmals per Tel. Ort und Zeitpunkt des Treffens durch, damit ich nicht am Wasserturm durch die Gegend irre, während Ihr euch ganz woanders bestens unterhaltet...
Ab 18 Uhr telefonieren ist für eine Nachteule von Syltz ideal...

Gruß
(enttarnt, enttarnt!) Axel

illuminati
16.11.2006, 12:17
sollte ich jedoch sicherheitshalber die BfArM-Auflagen mit meiner Tupperdose (Tresorersatz) und mit der verhaltensgestörten Dogge unserer Nachbarschaft (Überwachungsanlage) erfüllen.

o.O

Also wenn die BfArM Bedingungen sich nur auf "angebrachte Sicherheitsmaßnahmen" beziehen würden, hättest du damit eine Chance. Da sie aber exterm konkret niedergeschieben wurden, wäre es, aus der Sicht der BfArM niemals zulässig!

Da könnte ja jeder sagen, dass Cannabis vom Gefahrenpotential so gering ist, dass auch nur "geringe Sicherheitsmaßnahmen" erforderlich sind.

So wäre es mir auch lieber, glaube mir ...

greetz Illuminati

Imanuel
18.12.2006, 18:25
Hallo zusammen!

Ich begrüße euer Vorhaben sehr und würde mich gerne aktiv an eurem Vorhaben beteiligen! Ich komme aus der Nähe Mannheim und würde deswegen gerne direkten Kontakt zu den hier angemeldeten Mannheimern! Ich kenne einen eurer Kollegen, der auf der Besichtungungs- bzw. Informationsfahrt am Samstag mit dabei gewesen ist, der allerdings hier anscheinend noch nicht angemeldet ist und habe auch bereits ein paar der Bilder gesehen und muss sagen, dass es schon weh tut solch leckeres medizinisches Gut zu sehen, welches verbrannt werden soll, aufgrund von nicht der "Norm" entsprechendem "Material". Wie auch immer. So wie es ist kann es nicht weiter gehen! Um eine möglichst zügige Änderung zu erreichen möchte ich mein best Mögliches dazu beitragen! Um weiteres zu besprechen, meldet euch doch bitte einfach bei mir! Einfach per pn oder e-mail an I-manuel@hotmail.de! Vielen Dank!

Stand strong and keep your heads up high!

Gesegnete Liebe!