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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meldung bei Lieferausfällen



Gabi
25.07.2017, 13:29
Angesichts der aktuellen Lieferprobleme: Damit es auch offiziell wird, BITTE gebt JEDES Mal wenn eure Sorte nicht verfügbar ist, eine Meldung an der Bundesministerium für das Gesundheit. Nur wenn sich Menschen bei den Ämtern melden, gibt es das Problem auch offiziell!

Bundesministerium für Gesundheit
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/kontaktformular.html

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
poststelle@bfarm.de
(poststelle@bfarm.de)

Wer möchte kann zudem seinen lokalen Bundestagsabgeordneten oder die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktion anschreiben.

Martin Otto
25.07.2017, 13:56
Vielen Dank, sehr hilfreich!

Gibt es auch für so ein Anschreiben an die politischen Akteure eine Art "Melde-Vorlage"? Oder besser ein persönlicher gehaltenes?
Bin mir mangels Vorerfahrung unsicher, was da besser wirkt.

Liebe Grüße, Martin

Martin Otto
25.07.2017, 15:24
Habe eben, in jeweils leicht abgewandelter Form, an Herrn Groehe und Frau Mortler eine Mail geschickt.
Keine Ahnung, ob Leser dieses threads davon profitieren, aber ich setze einfach mal den Wortlaut der
Mail an die Dame hier rein:

Sehr geehrte, Frau Mortler!

Ich bekomme seit Mitte Mai zur Therapie mit Medizinal-Cannabisblüten ein
Betäubungsmittel-Rezept ausgestellt.

Von den verordneten 3 Sorten
- Bedrobinol
- Pedanios 8/8
- Bedrolite

bekam ich erst am 8. Juli eine geringe Menge Bedrobinol aus der Apotheke.

Derzeit werden sämtliche Sorten Medizinal-Cannabisblüten von den 4 Importeuren
als "absehbar nicht verfügbar" an die Apotheken gemeldet, so dass eine
Verordnung über andere Sorten keinen Erfolg hat.

Damit werde ich weitgehend meinen erheblichen Krankheitssymptomen überlassen,
und es wird mir eine aussichtsreiche Therapie versagt.

Auf Ihrer Internet-Präsenz beschreiben Sie an prominenter Stelle die neue
Gesetzgebung zu Medizinal-Cannabis, ich betrachte diese als eine echte Leistung
in der medizinischen und politischen Entwicklung unserer Gesellschaft, worauf ich
persönlich erheblichen Stolz empfinde!

Nur, was hilft das mir und den vielen anderen schwer leidenden Menschen, wenn sie
trotz vorliegender Rezepte, und die Erlangung eines solchen ist mit erheblichen, auch
nachvollziehbaren, Hürden versehen,
nicht eine einzige Sorte planbar und verlässlich aus der Apotheke geliefert bekommen?

Was gedenken Sie zu tun, um diesen Missstand zu verbessern?

Auch empfinde ich es als etwas enttäuschend, dass auf Ihrer besagten Internet-Präsenz,
neben der Darstellung dieses gesetzlichen Erfolgs, keine Informationen über diese für
die Patienten persönlich katastrophalen aktuellen Schwierigkeiten gegeben werden.

Mit herzlichen Grüßen,

bluenote
25.07.2017, 18:32
Ich habe ein persönliches Schreiben verfasst. Als Antwort bekam ich in etwa so etwas:

Sehr geehrter Herr... Sie sprechen das Thema Cannabis an. Lassen Sie mich hierzu folgendes sagen:
Textbaustein, Gesetzestext, Textbaustein, ...

Es ist auf keinen einzigen meiner angesprochenen Punkte geantwortet worden.
Interessiert niemanden, solange das nicht abends in der Tagesschau kommt oder in der Bild steht... Leider...

Grüße.

Fagro
26.07.2017, 09:51
Diese Mitteilungen halte ich für sehr sinnvoll. Hoffentlich wird davon rege Gebrauch gemacht. Ich überlege, jede Sorte einzeln zu melden.



PS So, meine Meldung für eine Sorte ist abgesetzt, ich bekomme drei.

kafkaesque
26.07.2017, 11:40
Hallo Leute,

schreibt am besten auch das BfArM und die Apothekerkammer an!
Vom Bundesministerium für Gesundheit habe ich ebenfalls nur Textbausteine als Antwort bekommen. Wenn sich aber z.B. die Apothekerkammer beim BMG meldet, hat das noch einmal einen anderen Stellenwert für die.

Edit: BfArM wurde ja bereits erwähnt. Es gilt aber: je mehr Leute von dem Problem wissen, desto wahrscheinlicher wird sich damit beschäftigt...

Fagro
26.07.2017, 12:42
Nach einem Gespräch mit meiner Apothekerin heute, weiß ich nicht mehr, in wie weit die Importeure eine Rolle spielen.

Pedanios schickt Mitarbeiter nach Kanada, um neue Produzenten und damit Kontingente unter Vertrag zu nehmen.

Ich werde Pedanios eine ebensolche E-Mail schicken, da ich nur deren Sorte nutze.

studentms
26.07.2017, 15:26
Meine Mail ans BfArM lautet wie folgt:


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie auf die prekäre Versorgungssituation bezüglich medizinischen Cannabisblüten in Deutschland aufmerksam machen.

Die Mitte März in Kraft getretene Gesetzesänderung war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Wie Ihnen inzwischen bewusst sein sollte hapert es jedoch massiv an der Umsetzung:
• Viele Ärzte sind nicht bereit sich überhaupt mit dem Thema Cannabis als Medizin auseinanderzusetzen, geschweige denn cannabisbasierte Arzneimittel zu verschreiben.
• Die Krankenkassen lehnen massenhaft Anträge ab, weil das Wort chronisch in § 31 Abs. 6 S. 1 SGB V gestrichen wurde, somit der geplante Bezug zu § 62 SGB V nicht mehr deutlich wird und dies erst durch Gerichte bestätigt werden muss.
• Die Preise für unverarbeitete Cannabisblüten in Apotheken sind durch die Einstufung als Rezepturarzneimittelausgansstoff um bis zu 100% gestiegen und im internationalen Vergleich nicht zu rechtfertigen. Ganz abgesehen von der Forderung der Bundesapothekenkammer, die eine Weiterverarbeitung fordert, welche vom rein wissenschaftlichen Standpunkt nur dafür sorgt, dass die Wirkstoffe im Cannabis-„Pulver“ schneller abgebaut werden, was weder zur angestrebten Dosierungssicherheit führt, noch dem Patienten nutzt.

Die Suche nach einem Arzt, der Kampf mit der Krankenkasse und die exorbitanten Kosten auf Privatrezept, die sich nicht jeder leisten kann, belastet Menschen mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen noch zusätzlich – das war nicht das Ziel, ist aber die Realität.

Die bisherige Krönung der massiven Probleme bei der Umsetzung der Gesetzesänderung ist die Tatsache, dass z.Z. kaum oder gar keine medizinischen Cannabisblüten mehr lieferbar sind. Eine begonnene Therapie kann nicht mit Sicherheit weitergeführt werden, Patienten müssen um ihre, dank Cannabis, zurückgewonnene Lebensqualität bangen und einen, durch Versorgungsengpässe verursachten, Therapieabbruch fürchten.

Ich bin 27, Architekturstudent, leide am FMS, chronischen Schmerzen und Morbus Bechterew, befinde mich im Widerspruch gegen meine Krankenkasse und muss mich für die benötigten Cannabisblüten verschulden, denn ohne diese Therapie wäre ich nicht in der Lage mein Masterstudium im Oktober aufzunehmen.
Laut Auskunft meiner Apotheke ist z.Z. noch die Sorte Bedrocan verfügbar, welche ich nicht ideal vertrage, außerdem ist es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit bevor auch diese Sorte ausverkauft sein wird. Das Ausweichen auf Sativex oder Dronabinol ist für mich finanziell keine Option.

Meine Fragen an Sie sind folgende:
• Wie gedenken Sie die Versorgung der Patienten in Deutschland zu gewährleisten, bis Cannabisblüten aus heimischer Produktion verfügbar sind? Können Sie das überhaupt und können Sie das garantieren?
• Rein hypothetisch, falls nun, auf Grund der Versorgungsproblematik, Anträge auf Eigenanbau genehmigt werden – was ist mit den Patienten, die wie ich, weder die Zeit noch die Mittel für den Eigenanbau haben?

Mit freundlichen Grüßen

bluenote
26.07.2017, 15:49
Das ist super geschrieben!
Kurze Anmerkung zum Eigenanbau:
Es gibt genug, die das auf die Reihe bekommen. Dadurch wäre dann die benötigte Menge aus der Apotheke drastisch reduziert.
Somit würde das auch Patienten zu Gute kommen, welche nicht die Möglichkeit zum Anbau haben. Also rein theoretisch versteht sich ;-)

studentms
26.07.2017, 15:57
Das ist super geschrieben!
Kurze Anmerkung zum Eigenanbau:
Es gibt genug, die das auf die Reihe bekommen. Dadurch wäre dann die benötigte Menge aus der Apotheke drastisch reduziert.
Somit würde das auch Patienten zu Gute kommen, welche nicht die Möglichkeit zum Anbau haben. Also rein theoretisch versteht sich ;-)

Danke :)
Zum Eigenanbau - es ist auch mein Gedanke, dass dadurch dann Apotheken entlastet werden würden. Wollte es halt wenigstens mal in den Raum werfen. Ich ziehe wegen meines Studiums bald wieder in eine WG und suche gerade nen Zimmer. Hab durch die Blume auch schon ne Absage bekommen, weil ich Cannabispatient bin und Eigenanbau inner WG ist einfach nix.
Ich vermute aber, dass das BfArM die Zuständigkeit im Bezug auf die Versorgungssituation abstreitet.

Martin Otto
26.07.2017, 17:02
Der Versuch, sich mit Eigenanbau den Zugang zu ermöglichen, ist verständlich. Ich bin kein Jurist, aber mir fällt dazu folgendes ein:

- Illegal, sofern keine Ausnahmegenehmigung vorliegt, diese zu erlangen ist auf dem aktuell gangbaren Weg für die Mehrheit der Patienten utopisch.

- Was legal dafür spricht, mir fällt nur die persönliche Notlage ein, wie das dann juristisch zu bewerten wäre entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich frage mich, ob es da mit einer Art "Sammel-Klage" möglich wäre in einen legalen Status zu gelangen. Nur, wer könnte so etwas prominent organisieren und einleiten? Wo sind
die Profis, die sich so einer Aktion widmen würden?

Martin

THcola
26.07.2017, 17:15
...Interessiert niemanden, solange das nicht abends in der Tagesschau kommt ...

heute wurde in der tagesschau berichtet:
http://www.tagesschau.de/inland/cannabis-rezept-101.html

Wonder Woman
26.07.2017, 18:43
Auch im TV?

THcola
26.07.2017, 19:00
die nächste läuft jetzt 20 uhr an :) ansonsten bin ich nur über diesen artikel gestolpert leider nicht im TV

THcola
27.07.2017, 10:25
Nach einem Gespräch mit meiner Apothekerin heute, weiß ich nicht mehr, in wie weit die Importeure eine Rolle spielen.

Pedanios schickt Mitarbeiter nach Kanada, um neue Produzenten und damit Kontingente unter Vertrag zu nehmen.

Ich werde Pedanios eine ebensolche E-Mail schicken, da ich nur deren Sorte nutze.

klingt interessant, frage mich wenn sie andere hersteller unter vertrag nehmen, wie das mit den dosenangaben abläuft
derzeit gibt es ja hinten auf der dose die angabe hersteller: the peace naturals project (mit geheimhaltung der sorten) und nur angabe 14/1 - 16/1 usw

peace naturals hält die sorten ja auch in canada geheim ,dort heissen die dann "raphael" usw

wäre spannend wie pedanios die dosen mit neuem hersteller vertreibt, hoffentlich ändern die nicht nur die hersteller-angaben und die dosenangaben bleiben bestehen, ist wünschenswert wenn mann wenigstens um 2 ecken rückschlüsse auf die sorten ziehen könnte (hersteller/canada)

Gabi
28.07.2017, 10:34
Ich glaube nicht, dass die Importeure das Problem sind, schließlich verdienen sie ja damit ihr Geld.

Fagro
02.08.2017, 16:16
Diese Mitteilungen halte ich für sehr sinnvoll. Hoffentlich wird davon rege Gebrauch gemacht. Ich überlege, jede Sorte einzeln zu melden.



PS So, meine Meldung für eine Sorte ist abgesetzt, ich bekomme drei.

Heute bekam ich E-Mail vom Bürgertelefon des BMG, mit dieser Mitteilung:


Ihre Zuschrift wurde zur Bearbeitung und Beantwortung an ein Fachreferat weitergeleitet.


Dann lasse ich mich mal überraschen, ob dieses Fachreferat mehr auf Lager hat, als Textbausteine.

Das war mein Text:

Guten Tag,

meine Apotheke musste mir heute mitteilen, dass die verordneten Cannabisblüten erst im September (!) lieferbar sind. Da Cannabis alternativlos ist, bleiben die Symptome meiner schweren Erkrankung unbehandelt. Das ist ein unwürdiger Zustand. Was soll ich jetzt bitte machen? Ich bin in Not.

Freundliche Grüße

Hat schon jemand eine Reaktion erhalten? Das hier ist ja nur nur eine Info

@ Gabi
Mag sein, dass ich völlig daneben lag, als ich vermutete, die Importeure könnten auch eine Rolle spielen. Ich weiß es nicht.

kafkaesque
02.08.2017, 16:38
Ich hab exakt die selbe Benachrichtigung vom Bürgertelefon erhalten. Bin auch mal gespannt, was wir noch zu hören bekommen.

mucl
02.08.2017, 16:52
Hier mal mein Text.. Bin ja mal gespannt!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin ein 47jähriger Frührentner, Cannabispatient und leide an MS.
Dadurch bedingt, schwere Spastiken und neuropatische Schmerzen an den unteren Extremitäten.

Meine Medizin ist die Einzigste, die hier direkt wirkt und mich vor extrem starken Schmerzen bewahrt und mir ein einigermaßen vernünftiges Leben schenkt.

Immer wieder sind einzelne Sorten, die ich für mich herausgefunden habe nicht lieferbar, vor allem die mit gleich hohem CBD und THC gehalt.

Doch diesmal schlägt das Faß den Boden aus!!

Wollte wie immer für den 15ten meine Bestellung in der Apotheke aufgeben und musste von meinem Apotheker erfahren, daß er nur noch 1 Fünfgrammdose da hat und momentan bis unbestimmt im Sept nichts!!! nachbestellen kann, da er nirgends etwas bekommt.

Meine Damen und Herren, es ist suuper, daß Cannabis endlich als Medizin zugelassen wurde.

Es gab noch einen harten Kampf mit meiner Kasse, aber endlich hatte ich Medizin, die mir die Schmerzen nimmt und ich am öffentlichen Leben wenigstens noch ein wenig bedingt teilnehmen kann.

Doch sie ist gar nicht lieferbar???
Kann es das geben???

Ich hoffe, daß sie hier vielleicht ein bischen Licht in die Sache bringen und mir vielleicht auch antworten könnten, wie diese Engpässe vielleicht vermieden werden können?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen,

Fagro
11.08.2017, 17:16
Ich hab exakt die selbe Benachrichtigung vom Bürgertelefon erhalten. Bin auch mal gespannt, was wir noch zu hören bekommen.

Die Antwort auf meine Anfrage ist eingetroffen. Sehr viele Worthülsen, aber am Ende ein Hinweis, worauf der Arzt ausweichen kann. Naja.

Es wird einem das Gefühl vermittelt, man sei ein Einzelfall, der Arzt sei unflexibel, aber ein ernsthaftes Problem liegt auf keinen Fall vor.


Anrede entfernt,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 26. Juli 2017, in der Sie den Lieferengpass bei Cannabisblüten
ansprechen.

Das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften (Gesetz
„Cannabis als Medizin“) ist am 10. März 2017 in Kraft getreten. Es ermöglicht die Verschreibung
von weiteren Arzneimitteln auf Cannabisbasis (getrocknete Blüten und Extrakte) und legt damit
die Verantwortung für die Therapie mit diesen Arzneimitteln in die Hände von Ärztinnen und
Ärzten. Zudem regelt es die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Darüber hinaus sieht das Gesetz „Cannabis als Medizin“ die Errichtung einer Cannabisagentur
beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor, dem die Aufgabe der
Kontrolle und Überwachung des Cannabisanbaus zu medizinischen Zwecken und dessen
Inverkehrbringen in Deutschland obliegt. Das Verfahren für eine erste Ausschreibung zur
Versorgung des deutschen Marktes mit Cannabis zu medizinischen Zwecken aus deutschem
Anbau ist in einem fortgeschrittenen Stadium. Bis hieraus erste Lieferungen möglich sind, erfolgt
die Belieferung mit Cannabis zu medizinischen Zwecken aus Importen.

Bislang wird gut ein Dutzend verschiedener Sorten medizinischer Cannabisblüten aus dem
Ausland nach Deutschland importiert. Cannabis zu medizinischen Zwecken ist somit nunmehr
Teil des legalen Verkehrs mit Betäubungsmitteln. Dies wird auf Bundesebene vom BfArM
überwacht. Das BfArM erfüllt derzeit insbesondere Aufgaben im Bereich der Prüfung von
Anträgen auf Erteilung von Importerlaubnissen, damit Importeure beispielsweise Cannabis in
Form getrockneter Blüten nach Deutschland einführen und an den Großhandel oder Apotheken
liefern können. Im Interesse einer Versorgung der Patientinnen und Patienten bearbeitet das
BfArM diese Anträge zügig und kann bei Vorliegen der Antragsvoraussetzungen die
Importerlaubnisse umgehend erteilen.

Soweit derzeit, trotz der Steigerung des Gesamtimports bestimmte Sorten an Medizinal-
Cannabisblüten in Einzelfällen nicht beliefert werden können, besteht die Möglichkeit, dass
Ärztinnen und Ärzte alternative Rezepturarzneimittel oder Fertigarzneimittel auf Cannabisbasis
verschreiben. In Betracht kommen Dronabinol (Rezepturarzneimittel mit dem Wirkstoff THC,
das bei der Rezepturzubereitung auch in verschiedenen Stärken mit Cannabidiol gemischt
werden kann), Cannabisextrakte als Rezepturarzneimittel, Sativex® (zugelassenes
Fertigarzneimittel aus Cannabisextrakten) und Canemes® (zugelassenes Fertigarzneimittel mit
dem vollsynthetisch hergestellten Cannabis-Inhaltsstoff THC). Diese Produkte sind nach den uns
vorliegenden Informationen derzeit ohne Einschränkung lieferbar.

Vor diesem Hintergrund ist ggf. im Einzelfall empfehlenswert mit dem jeweils behandelnden
Arzt oder der behandelnden Ärztin zu besprechen, ob eine Behandlung mit Dronabinol, Sativex®,
Canemes® oder Cannabisextrakten in Frage kommt.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Wonder Woman
11.08.2017, 17:45
Da würde ich zurückschreiben, dass all die genannten Alternativen eben NICHT infrage kommen, weil sie bei weitem nicht die gleiche Wirkstoffvielfalt wie die benötigten Blüten aufweisen und daher ungeeignet bei den vorhandenen Symptomen sind.

Der Arzt hat sich ja aus einem bestimmten Grund für Blüten entschieden und nicht für Fertigarzneimittel mit nur THC und CBD.

Dazu würde ich dann noch Dr. Grotenhermens Dokument: Cannabissorten in Deutschland und ihre Inhaltsstoffe (http://www.cannabis-med.org/nis/data/file/cannabissorten_inhaltsstoffe.pdf) anhängen und daraus zitieren:


"Die Wirkung und Verträglichkeit von Cannabis hängt vor allem von den Cannabinoiden, jedoch auch von anderen Inhaltsstoffen, wie in der insbesondere ätherischen Ölen (Terpenen) ab. Bei den Cannabinoiden dominieren die Wirkungen von THC und CBD. Andere Cannabinoide beeinflussen jedoch den Gesamteffekt."


Und vielleicht noch der Vollständigkeit halber den Wikipedia-Artikel über Cannabinoide (https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabinoide).

Fagro
11.08.2017, 18:32
Das würde ich sehr gern tun, wenn ich dafür Zeit hätte. Falls mir jemand etwas formuliert, verwende ich es gern für eine Antwort, aber ich muss jetzt erst mal mein Leben retten.

Martin Otto
11.08.2017, 22:53
Der höchststehend politisch Verantwortliche für meine Gesundheit hat leider Null Ahnung von diesem Thema. Ich habe die gleichlautende Massen-Mail heute auch als Antwort bekommen. Ich kann nur für mich selbst entscheiden, aber ich falle lieber durch den Lieferausfall in meinen früheren Leidensdruck zurück, als dabei einzuknicken und Produkte der Pharma-Chemischen Industrie zu akzeptieren. Für mich kein Ersatz.

mucl
12.08.2017, 12:14
Hallo auch!

Antwort hab ich noch keine, aber was stimmt da nicht?

Sind es wirklich Lieferengpässe?
Die Antworten führen alle auf Fertigarzneimittel, keine dahin,
wie man das Problem löse kann und an natürliche Medizin kommt!

Ich bin ja kein Verschwörungstheoretiker,
aber ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt?

Martin Otto
12.08.2017, 12:39
Sind es wirklich Lieferengpässe?



Hallo!

Der Lieferengpass, oder genauer der Liefer-Stopp in den Apotheken ist ein Faktum unter vielen.
Dazu kommen weitere, wie wirtschaftliche Interessen (nicht nur der Pharma-Industrie), politische Interessen oder Nicht-Interessen, etc..
Wir als Patienten müssen sehen, wo wir mit unseren berechtigten Interessen und Forderungen bleiben, es fehlen solide Strukturen auf
allen beteiligten Ebenen. Wir können nur zu unserem Recht kommen, wenn wir eine politisch wirksame Kraft gemeinsam dem Chaos
entgegenstellen. Oder halt auf Glück hoffen.

Martin

Wonder Woman
12.08.2017, 17:00
Was die kanadischen Sorten angeht zitiere ich mal aus diesem Artikel bei apotheke-adhoc (http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/apothekenpraxis/nachricht-detail-apothekenpraxis/medizinalhanf-schmerzpatienten-pedanios-betaeubungsmittel-importeure-lieferengpass-cannabis-fast-au/), wo sich der Geschäftsführer von Pedanios, Patrick Hoffmann, zum Thema geäußert hat:


"Von dem Lieferengpass sind bei Pedanios sowohl die Bedrocan-Sorten aus den Niederlanden, als auch eigene Varietäten aus Kanada betroffen. Das niederländische Gesundheitsministerium habe ein „Kapazitätsproblem“, sagt Geschäftsführer Patrick Hoffmann. Denn die Produktion sei nicht darauf angelegt, den deutschen Markt zu beliefern. „Um der deutlich steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde die Produktion zwar hochgefahren, diese ist allerdings noch nicht ausreichend“, so Hoffmann.

Derzeit sei insbesondere die Nachfrage zu Bedrocan-Varietäten sehr hoch.

„Den Lieferengpass kann man theoretisch beseitigen, in dem man mehr Cannabis aus Kanada importiert“, erklärt Hoffmann. Das Problem sei jedoch, dass das deutsche Jahreskontingent an Cannabis beim Internationalen Suchtstoffkontrollrat (INCB) bereits erreicht sei.

Laut Hoffmann muss nun die jährliche Gesamtmenge neu geschätzt und angepasst werden. „Die Behörden haben nicht frühzeitig gehandelt“, kritisiert er. Der INCB erteile aktuell keine Einfuhrgenehmigung, somit sei eine Versorgung mit Medizinalhanf aus Kanada derzeit nicht möglich. Aufgrund langer Prozessketten sei zudem die Änderung der Importgenehmigung zeitaufwendig.

Um die aktuelle Versorgungslage zu verbessern, plant Pedanios eine Zusammenarbeit mit einem zweiten Lieferanten. Dieser soll pro Monat 500 kg Cannabis liefern. Dazu müsste der Importeur neue Genehmigungen für den Import sowie den Betäubungsmittelhandel bekommen. Aufgrund der behördlichen Abläufe sei dies ein langwieriger Prozess. Hoffmann rechnet damit, voraussichtlich im September wieder lieferfähig zu sein – vorausgesetzt, bürokratische Hürden wurden bis dahin überwunden."

mucl
12.08.2017, 21:37
Danke Daniela!
Jetzt liest man es ja mal aus informierteren
Quellen.
Also währe Nachschub über Kanada da,
aer wer verhindert es wieder?

Puuuuuuhhhhhhh!!!!

Ihr da oben! Lasst uns doch anbauen!
Die, welche es können, machen es bestimmt gerne,
haben eine kleine Beschäftigung.
Man könnte für ein, zwei Leute, die nicht können mit anbauen.
Bitte! Strenge Regeln wg Menge und so, ok,
aber so könnten wir uns zum teil selber versorgen, bis endlich
mal klar ist, welche Mengen gebraucht werden und die Lieferung gesichert!

Ach nein! Das geht ja auch nicht!
Wer is da wieder alles dagegen?

Man Ihr Leit da Ohm, wann kapierts as endlich?
Lasst's doch de Kranken Ihr Canabis,
es scheint ja wohl geger Aller Vorraussage doch gut zu helfen,
Und ach ja, es hat faßt keine wesentlichen Nebenwirkungen!!!

Ach, oder ist der Druck der Pillendreher-Lobby wirklich soo groß?
Warum aber da so eine Panik, wenn es doch eh nicht helfen soll???

Hachhhh! Fragen über Fragen,
aber was passiert ab dem 22?
Da ist meine Med aus!
Kommen die schweren Spastiken wieder?
Was ist mit den neuropatischen Schmerzen?
Werde ich in der Nacht wieder aufwachen, weil ich vor
Schmerzen stöhne, manchmal schreie?
Muss ich dann wirklich wieder Opiate schlucken, die mich in einer
Paralellwelt zu leben scheinen lassen?
Brauche ich wieder Muskelrelexanzien die meinen
Körper wieder lähmen,
so daß ich wieder ans Bett gefesselt bin,
wieder mal mit den bekannten Freuden von Einlagen bzw.
Windeln!?

Nein, ich weis, ich stehe auf der Leiter ziemlich unten,
aber habe ich nicht das recht, einigermaßen "normal" zu leben,
noch dazu, wo dies soo einfach möglich ist???

ABER! ICH BIN DOCH DA NICHT DER EINZIGSTE! ES BETRIFFT DOCH
HUNDERTE, TAUSENDE, EINIGE NOCH VIEL SCHLIMMER ALS MICH!!!

Was ist los im Staate Deutschland, daß man die Schwachen so mies behandelt???

Leute, sorry fürs OT, werd mich in Zukunft wieder zügeln!

Und jetzt geh ich ne Runde heulen!

GN8!

Gabi
12.08.2017, 22:18
hallo Mucl, hab gehört, ab letzten Donnerstag gibts wieder Bedrocan in der werler Apo. lg

Martin Otto
13.08.2017, 16:51
Hallo! Der Herr Hoffmann sagt etwas über die Hintergründe der Strukturen aus, die dazu führen dass ich meine Medikamente (zugelassene Cannabisblüten) in der Apotheke bekomme.
Noch tiefer in diese Strukturen vorzudringen, um mehr exakte Informationen zu bekommen, ist schier unmöglich, auch aus rechtlichen Gründen (WER darf WELCHE Informationen zurückhalten).
Darüber hinaus sehe ich leider wenig Hoffnungsvolles für mich, denn "– vorausgesetzt, bürokratische Hürden wurden bis dahin überwunden." bestärkt meine schlimmsten Befürchtungen.
Diese "bürokratischen Hürden" sind uns weitgehend unbekannte Menschen, die über mein gesundheitliches Wohl und Wehe entscheiden.
Zu meinem Leidwesen verstecken sich die allermeisten dieser Herrschaften hinter einem undurchdringbaren Nebel aus Des-Information.
Da müssen wir schon sehr laut unser Leid und unseren Notstand herausschreien damit uns einer dieser Herrschaften hört!

Und mir sprechen Mucl´s Zeilen aus der Seele! Bitte nicht zügeln! Kann gar nicht laut genug sein!

Martin

mucl
13.08.2017, 18:55
Servus mitanand!

Martin, was soll es?
Hier im Forum ist es nur ein kleiner Aufschrei, doch wen
Interessiert es?
(der was entscheiden könnte)

Ich hab vielleicht noch die Kraft, mich durchzuboxen,
aber nicht mehr genug um offen zu kämpfen.

Hört sich blöd an, is aber so!

Was ich jedoch machen kann:
Ich erzähle von meinen Erfahrungen mit C.

Früher wurde ich von meinen Bekannten belächelt!
(viele durften es ja wg. Illegalität nicht wissen..)
Lasst ner halt den Spaß!
Mei, wenn er meint!

Aus welchen Gründen- egal!! Ich hatte dann viele Jahre ohne!

Nachdem die Ms einen Schritt weiterging und mir Schmerz bescheerte,
verstummten ALLE Spötter, als Sie sahen, wie schnell es wirkt!

Gerade Schreie und Wimmer ich vor Schmerzen und Spastiken,
Inhaliere meine Medizin und nach kurzer Zeit
ebnen die Schmerzen ab und die Spastiken lösen sich soweit, daß ich ohne Rolli auf Stützen ein paar
Schritte gehen kann!
Ich verstecke mich nicht mehr!
Allerdings passe ich auf, daß keine Kinder da sind, wenn ich rauche
und daß ich niemanden mit dem Qualm belästige!
Aber überall wo geraucht wird, da geniere ich mich auch nicht,
mir ein Pfeifchen anzuzünden, wenn ich es gerade brauche.

Und, was soll ich sagen?
Ab und an kommt mal n Spruch, aber wenn wer darüber reden will,
meist hab ich nur positive Reaktionen!

Ich mach so weiter, denn für größere Aktionen fehlt mir die Kraft und die
Energie!

Schönen Abend noch, da Thomas..

Wonder Woman
13.08.2017, 20:46
Der Vollständigkeit halber auch noch mal hier mein Beitrag von heute aus einem anderen Thread:


Der Chef von Pedanios klingt aktuell relativ zuversichtlich, dass die Lieferengpässe seitens Kanada Anfang September behoben seien:

ARD Mediathek - Cannabis auf Rezept (http://www.ardmediathek.de/radio/Die-sch%C3%B6ne-Woche/Cannabis-auf-Rezept/radioeins/Audio?bcastId=20121122&documentId=45131396)

fiva23
14.08.2017, 10:38
Doch die Situation soll besser werden. Wie der größte deutsche Importeur – die Berliner Firma Pedanios – mitteilt, sei in Kanada eine weitere Quelle erschlossen worden, „so dass wir ab Anfang September wirklich den gesamten Bedarf, der in der Bundesrepublik Deutschland nach Medizinalcannabis-Blüten herrscht, bedienen können“, sagte Patrick Hoffmann von Pedanios der Berliner Abendschau. Die Firma beliefert bundesweit 1300 Apotheken. – Quelle: http://mobil.berliner-kurier.de/28161498 ©2017

mucl
14.08.2017, 14:25
Hallo mitanand!

Leider kann ich die Mail, welche ich vom Amt zurückbekam nicht mit dem
Handi kopieren und hier einfügen.

Es wurde aber schon erzählt wie es läuft, und wenn die Agentur läuft
mit Lieferausfällen nicht mehr zu rechnen sei!

Für Notfälle sollte man mit den Ärzten...bla bla.. Die pharmazeutischen Produkte sind alle...

Nutzt mir blos nix! Weder Sativex noch Dronabinol..
(Beides schon über längere Zeit probiert...)

Gruß, da Thomas..

Gabi
15.09.2017, 17:05
"Das kanadische Gesundheitsministerium hingegen teilt mit, dass bisher die komplette Nachfrage Deutschlands gedeckt werden konnte. „Die Substanz ist da“, sagt Pierre Debs, Geschäftsführer der Spektrum Cannabis GmbH, die Cannabisblüten aus Kanada importiert und ihren Sitz in St. Leon-Rot bei Heidelberg hat. Laut Debs ist der Lieferengpass in Deutschland – zumindest was Kanada angeht – ein bürokratisches Problem. Das neue Cannabisgesetz lasse Interpretationsspielräume für verschiedene Klassifizierungen von Cannabisblüten: Ausgangsstoff oder Arzneimittel? Im Deutschen Arzneibuch wird die Cannabisblüte als Ausgangsstoff bezeichnet, einige Ordnungsbehörden zählten sie aber zu den Arzneimitteln, sagt Debs. So passiere es, dass die kanadischen Lieferungen bei ihnen in Baden-Württemberg hängen blieben und nicht bis zu den Patienten kämen."
zum Artikel (http://plus.faz.net/deutschland-und-die-welt/2017-09-15/b3a9c1bbb42369993cf2aa96621354db/?GEPC=s5)

Wonder Woman
16.09.2017, 14:07
Ja, ist doch immer wieder interessant, wenn die Importeure mal etwas zu den Hintergründen preisgeben...

Martin Otto
16.09.2017, 16:35
"einige Ordnungsbehörden"....,
auch nach 2 Monaten nennt niemand Ross und Reiter!
Ich behaupte mal, nicht nur meine Wenigkeit versucht Klarnamen zu recherchieren um möglichst direkt mal an- und abzufragen wo denn überall
Sand im Getriebe ist.
Bisher ohne nenenswerten Erfolg.

Joko_90
18.09.2017, 14:53
Oh nicht deren ernst .. hoffentlich kommt in dieses Thema mal ein wenig Ordnung. Für sowas lernt man Deutschland manchmal hassen (auch wenn viele viele gute Seiten hat)

TomKB
29.10.2017, 11:20
Bzgl. Lieferausfälle

lt. Meiner Stamm-Apotheke bis irgendwann Mitte Januar keine Lieferung und dann lt. Fagron können sie voraussichtlich nur 5 Gramm Bedrocan schicken^^

Sumpfi
30.10.2017, 16:54
Laut meiner Apo kommt Mitte nächster Woche Argyle. Sie haben jedenfalls eine Mail bekommen, dass dann was kommt.

Rostam
03.11.2017, 13:37
Meine Apotheke (München) hat aktuell Pedanios 22/1 lieferbar, bei einer anderen Apo (NRW) wurde mir für nächste Woche Penepole, Argyle und Pedanios 20/1 angeboten,
auch die haben diese Info vom Lieferanten bekommen...

TomKB
06.11.2017, 12:18
Meine Apo hat mich gerade angerufen. Sie hat mit Fagron und Pedanios wg. der Sorte "Bedrocan" telefoniert.

Fagron nimmt zwar Bestellungen an, aber hat gleichzeitig mitgeteilt, dass eine Lieferung erst in 3 Monaten erfolgen kann.

Pedanios kann keinerlei voraussichtliche Liefertermine für Bedrocan nennen, hat aber mitgeteilt, dass ab irgendwann im Dezember die Sorte "22/1" lieferbar sei.

@Rostam

habe dir PN geschickt

Gabi
06.11.2017, 15:34
lt. unserer Apotheke wird argyle und Bakerstreet diese Woche ausgeliefert und es kann noch vorbestellt werden.

fiva23
07.11.2017, 08:27
Ich habe nun erfahren das nächste Woche P. 20/1 . Kurz darauf 22/1 wieder lieferbar ist. Bedrocan ist momentan bereits wieder im Gange. (Gilt nicht für alle Apotheken )

Sumpfi
10.11.2017, 18:14
lt. unserer Apotheke wird argyle und Bakerstreet diese Woche ausgeliefert und es kann noch vorbestellt werden.

Entgegen aller Zusagen ist in meiner Apo nichts angekommen. Also weiter warten :(

TomKB
10.11.2017, 20:34
Entgegen aller Zusagen ist in meiner Apo nichts angekommen. Also weiter warten :(

ich war bei dem Telefonat und Bestellung (Bakerstreet)meiner Apo mit anwesend.
Lt. Spektrum, soll bis Mitte nächster Woche geliefert werden.
Werde hier Bescheid geben, ob oder ob nicht geliefert wurde

Sumpfi
13.11.2017, 19:37
Argyle heute bekommen, drücke allen anderen die Daumen, dass ihre Medi auch ankommt.

Zamora
03.01.2019, 07:23
Danke, wird gemacht

alexHH
18.11.2019, 09:35
Moin,

Laut der Apotheke am Niedersachsenhaus in Hamburg ist die Sorte padanios 22/1 bis nächste Jahr nicht lieferbar

Gruß, alex