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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leberzirrhose durch Anti-Immun, kann THC/CBD helfen oder schaden



Blackhusky93
07.04.2014, 09:17
Hallo,
Ich hab zwar schon sehr viel gegooglet und viel gelesen aber hier scheint mir das richtige forum zu sein um eine ordentliche Antwort auf meine fragen zu bekommen.

Also zu meiner Person:
Ich bin momentan 20 Jahre alt und von normaler Statur^^ ich rauche Cannabis momentan eher zum Freizeit gebraucht, ca. 1 bis höchstens 3 mal in der Woche und dann auch nicht sehr viel (höchstens 0,3gr an einem abend)
Ich werde seit ca. 2 Monaten von Arzt zu Arzt geschickt, da keiner wirklich eine Antwort auf meine Beschwerden findet. Bisher ist der Standpunkt, dass ich eine teils zirrhotische Leber habe aber dennoch relativ normale Leberwerte. Meine Immunsystemwerte scheinen dafür relativ schlecht zu sein.
Daher wird momentan noch auf eine Anti-Immunkrankheit geschlossen, welche meine Leber befällt und somit die Zirrhose hervorruft. Hepatitis C hab ich nicht das steht fest.

Meine fragen dazu sind folgende:

Kann es sein das ich eventuell diese Zirrhose durch meinen Cannabis-Konsum entstanden sein kann?
Sollte ich meinen Konsum momentan komplett einstellen/reduzieren?
Ich habe etwas gelesen das das CBD in Cannabis gegen Leberzirrhose helfen oder zumindest diesen Umbau verlangsamen kann. Stimmt das? Hat jemand dazu noch eine Meinung?

Ich hoffe sehr, dass ich hier ein paar antworten auf meine fragen finden werde und danke jedem herzlichst im voraus.

MfG

Blackhusky

Blackhusky93
23.04.2014, 07:22
Finde es sehr schade, dass mir immer noch niemand ne Antwort oder wenigstens ne Vermutung hinterlassen hat.

War gestern wieder beim Arzt, es scheint als habe ich eine angeborene Leber-Fibrose, dadruch eine vergrößerte Milz und ein somit einhergehendes erhöhtes Risiko an Leber- oder Gallenwegkrebs zu erkranken.
Ich muss für immer den Alkoholkonsum einstellen...
Könnt ihr mir bitte helfen und mir sagen, ob ich wenigstens noch Cannabis konsumieren darf, bzw. das darin enthaltene CBD mir eventuell sogar helfen kann

Danke im Voraus

Grotenhermen
24.04.2014, 21:31
Hallo,
zum Thema "Leber" gibt es einige wissenschaftliche Veröffentlichungen, die in den IACM-Informationen zitiert werden. Einfach mal das Stichwort als Suchbegriff auf der Webseite eingeben.
Es gibt 2 französische Studien, die nahe legen, dass Cannabiskonsum das fortschreiten einer Leberzirrhose bei Hepatitis C fördern könnte. Einige jüngere Studie unterstützt diese Befunde nicht.
Es gibt keinen Hinweis, dass THC, CBD oder Cannabis eine Leberzirrhose verursachen könnte. Es gibt allerdings auch keine gesicherten Hinweise, dass CBD eine Leberzirrhose günstig beeinflussen könnte. Es gibt Hinweise, dass Cannabinoide günstig bei Leberkrebs sein könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Franjo Grotenhermen

Hanf
19.05.2014, 21:45
Ich denke da hast du eine gute Fachliche Auskunft erstmal.
Ich möchte aber noch was hierzu sagen:
Zitat:"Ich muss für immer den Alkoholkonsum einstellen..."
Seh es als darf,und sei froh drum.Alkohol macht weit mehr als nur die Leber kaputt!
Dann bleib meiner Meinung nach sehr viel eher beim Hanf.
Mir persönlich hat es sehr geholfen Mitglied im ACM/SCM zu werden und mich mit den anderen Patienten auszutauschen.
Kann ich nur empfehlen.

Blackhusky93
18.08.2014, 12:50
Danke Hanf
Ich sehe es mittlerweile genau so ;)
Ich DARF also auf Alkohol verzichten ... auch wenn mir ein radler im sonnenschein oder ein Whisky on ice an nem warmen Sommertag schon irgendwie fehlen :/

Aber was ist ACM/SCM ? Und wie wird man dort Mitglied ?


PS: @Herr Grotenhermen: Danke auch für Ihre Antworten. Ich bin im nachhinein geehrt, vom Verfasser der Cannabis-medizin-Petition ein Statement erhalten hab :) Unterschrieben hab ich natürlich auch schon ;)